Im Rahmen des Unterrichts am Krankenbett erhielten angehende Medizinerinnen und Mediziner zwei Tage lang einen einzigartigen Einblick in den hochprofessionellen Alltag der Anästhesiologie, Notfallmedizin und Intensivmedizin am Universitätsklinikum Wiener Neustadt – inklusive Blick hinter die Kulissen der Flugrettung.
Der „Unterricht am Krankenbett“ an der Klinischen Abteilung für Anästhesiologie, Notfall- und Allgemeine Intensivmedizin unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Helmut Trimmel, MSc war in diesem Jahr ein Highlight für die Studierenden der Danube Private University im Jahrgang MED 3 im 8. Semester.
Die praxisorientierte Lehrveranstaltung bot den Teilnehmenden nicht nur die Möglichkeit, intensivmedizinische Visiten und interprofessionelle Fallbesprechungen hautnah zu erleben, sondern auch erfahrene Anästhesistinnen und Anästhesisten bei operativen Eingriffen zu begleiten.
Eindrucksvolle Einblicke
Ein besonderer Programmpunkt war der Besuch des Flugrettungszentrums Wiener Neustadt. Dort konnten die Studierenden den Notarzthubschrauber „Christophorus 3“ sowie den Intensivtransport-Helikopter ITH1 besichtigen. Das Team der Flugrettung – bestehend aus Pilotinnen und Piloten, Notärztinnen und Notärzten sowie Flugretterinnen und Flugrettern – gab eindrucksvolle Einblicke in ihre verantwortungsvolle Tätigkeit. Neben der Erkundung der „fliegenden Intensivstationen“ gab es auch die Gelegenheit den Technikbereich der Heli-Air kennenzulernen – inklusive Besichtigung des Wartungsbetriebs und Austausch mit Flugzeugtechnikerinnen und Flugzeugtechnikern.
Von Notfallsanitätern lernen
Abgerundet wurde das Programm mit einem Besuch der Bezirksstelle des Roten Kreuzes Wiener Neustadt. Hier standen die Ausstattung des Notarzteinsatzfahrzeuges (NEF) sowie der Rettungswagen im Mittelpunkt. Unter fachkundiger Anleitung erfahrener Notärztinnen und Notärzte sowie Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter lernten die Studierenden moderne mobile Medizintechnik – wie Beatmungseinheiten, Monitoring- und Ultraschallgeräte – aus nächster Nähe kennen.
Das Fazit der Studierenden fiel durchwegs positiv aus: Sie schätzten die gelebte Interdisziplinarität, die praxisnahe Umsetzung theoretischen Wissens und die hohe Motivation aller beteiligten Fachkräfte. Besonders eindrucksvoll war die spürbare Begeisterung der Ärztinnen und Ärzte der Klinischen Abteilung für Anästhesiologie, Notfall- und Allgemeine Intensivmedizin für ihr Fach – ein Ansporn für die kommenden Herausforderungen im Studium und späteren Berufsleben.











