Startseite Wissen Auftrieb ADHS und Autismus – Neurodivergenz in der Jugendarbeit

ADHS und Autismus – Neurodivergenz in der Jugendarbeit

Wiener Neustadt: Austausch, Weiterbildung und Vernetzung für Fachkräfte

Neurodivergenz in der Jugendarbeit / Foto: Jugend und Kultur / Steiner
Das LOTTA Team Martina Gröschl, Nicole Erhard und Katharina Imböck mit den Referentinnen vom Verein „Team ADHS“ Marianne Osner und Sonder- und Heilpädagogin Michaela Hartl, Leiterin des Institut “8ung”Foto: Jugend und Kultur / Steiner

Am 20. März 2026 fand im Triebwerk Wiener Neustadt die LOTTA-Fachtagung zum Thema „ADHS und Autismus: Neurobiologische Grundlagen und praktische Handlungsansätze in der gendersensiblen Jugendarbeit“ statt.

Zahlreiche Fachkräfte aus der Jugendarbeit nutzten die Gelegenheit zum Austausch, zur Weiterbildung und zur Vernetzung. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Lotta Girls Base, einem Arbeitsbereich der Auftrieb Jugendberatung. Ziel war es, Neurodivergenz stärker in den Fokus der fachlichen Praxis zu rücken und konkrete Handlungsmöglichkeiten für die Arbeit mit Jugendlichen aufzuzeigen.

Am Vormittag vermittelte Michaela Hartl fundierte Einblicke in die Themen Neurodiversität, ADHS und Autismus-Spektrum. Neben theoretischen Grundlagen wurden auch genderspezifische Unterschiede sowie Aspekte wie Masking und Unterstützungsangebote beleuchtet.

Umsetzung im Alltag

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Praxis: Marianne Osner gab wertvolle Impulse zu Emotionsregulation, sozialen Bedürfnissen und konkreten Unterstützungsstrategien im Alltag. Besonders der Fokus auf die Doppeldiagnose ADHS und Autismus (AuDHS) wurde von den Teilnehmenden als sehr bereichernd hervorgehoben.

Neben den inhaltlichen Inputs bot die Tagung auch Raum für Austausch und Vernetzung. Die positive Atmosphäre und das große Interesse der Teilnehmenden machten die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg.

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