Startseite Wirtschaft Industrie Niederösterreichs Industrie kämpft mit schwächerer Auftragslage

Niederösterreichs Industrie kämpft mit schwächerer Auftragslage

Konjunkturbarometer der NÖ Industrie zeigt Tiefdruck an

Dieser Artikel wurde vor 1 Jahr veröffentlicht. (Letztes Update vor: 1 Jahr)

Auf dem Weg aus der Krise.

Der Weg der Konjunkturerholung nach den Krisen der vergangenen Jahre bleibt für die NÖ Industrie herausfordernd.

Stagnierende Geschäftslage

Das zeigen die Ergebnisse der Konjunkturumfrage der Industriellenvereinigung Niederösterreich (IV-NÖ) für das erste Quartal 2023. 47 Unternehmen mit 24.300 Beschäftigten haben an der Befragung teilgenommen.

Das Konjunkturbarometer, mit dem das Geschäftsklima als Mittelwert zwischen der Beurteilung der aktuellen Geschäftslage und der Geschäftslage in sechs Monaten erfasst wird, sackte von +7,4 auf +1,4 Punkte ab. Grund dafür ist die stagnierende Geschäftslage. Derzeit herrschen gleichzeitig eine anhaltende Nachfrageschwäche und ein rückläufiges Neugeschäft.

Auslandsaufträge erholen sich

Das internationale Umfeld hingegen verbessert sich für die NÖ Industrie. Das geht aus dem Umfrageergebnis zu den Auslandsaufträgen hervor. Hier ist der Saldo von +19 Punkte auf +41 Punkte gestiegen.

Mit 47 Prozent bewertet mittlerweile fast die Hälfte der Industriebetriebe den diesbezüglichen Stand in den Auftragsbüchern mit „gut“ (Q4/2022: 34 Prozent) und 27 Prozent mit „saisonüblich“ (Q4/2022: 52 Prozent). Für 12 Prozent ist er weiterhin „zu niedrig“ (Q4/2022: 14 Prozent). Bei 14 Prozent der befragten Unternehmen sind keine Exporte üblich.

Standortsicherung dringend notwendig

Damit der Industriestandort Niederösterreich auch nachhaltig gesichert wird, muss der Ausbau der Erneuerbaren Energien auf allen Ebenen beschleunigt werden. „Vor allem die Genehmigungsverfahren dauern noch immer viel zu lange. In dem Tempo schaffen wird niemals die Energiewende bis 2030“, so Thomas Salzer, Präsident der Industriellenvereinigung Niederösterreich (IV-NÖ).

Übergeordnetes Ziel muss eine „Strategische Autonomie“ der Energie- insbesondere der Gasversorgung sein. Dafür braucht es eine Diversifizierung der derzeitigen Energieversorgung Europas. Für Gas bedeutet das etwa die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen gasproduzierenden Ländern, neue Pipeline-Projekte, die langfristig gesehen auch Wasserstoff-kompatibel sind aber auch die rasche Nutzung eigener Gas-Vorkommen in Österreich und Europa.

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