Dress­mann ist mit drei Fi­lia­len in Nie­der­ös­ter­reich plei­te

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Warenlager / Foto: Free-Photos / Pixabay
(Symbolbild)Foto: Free-Photos / Pixabay

Her­ren­aus­stat­ter Dress­mann ist in Kon­kurs

Die Österreich-Tochterfirma der international tätigen Herrenbekleidungskette Dressmann, die Dressmann GmbH, ist millionenschwer insolvent.

Darüber informiert der Gläubigerschutzverband Creditreform. Das Unternehmen hat einen Antrag auf Eröffnung eines Konkursverfahrens gestellt.

Covid-19-Shutdown nicht verkraftet

Die Dressmann GmbH betreibt in Österreich 31 Filialen, drei davon in Niederösterreich. Bekleidungsgeschäfte gibt es im im Fischapark Wiener Neustadt, Bühl Center Krems sowie in der SCS in Vösendorf. Laut Creditreform würden die Insolvenzursachen neben den Umsatzeinbußen aufgrund des „Covid-19-Shutdown“ auch in den darauffolgenden massiven Preisschlachten liegen, an welchen sich die Schuldnerin nicht erfolgreich beteiligen könne.

50 Gläubiger und 165 Mitarbeiter betroffen

Von der Dressmann-Insolvenz sind 50 Gläubiger und 165 Mitarbeiter in Österreich betroffen. Die Aktiva betragen rund 5,5 Millionen Euro (freies Vermögen 770.000 Euro) und dem stehen Passiva von 14,3 Millionen Euro gegenüber. Das Unternehmen wird nicht fortgeführt.

Dressmann wurde 1967 in Oslo von Frank Varner, dem Vater der heutigen Eigentümer der Varner-Gruppe, gegründet und ist eine internationale und inhabergeführte Bekleidungskette für Männer. Der Hauptsitz befindet sich in Oslo in Norwegen. Insgesamt gibt es über mehr als 400 Filialstandorte in Europa.

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