Ausgebauter Fischapark steigert Besucherzahl um 20%

Foto: Shoppingcenter Fischapark
Im ersten vollen Jahr nach der Erweiterung konnte das Shopping-Center kräftig zulegen. Foto: © Michael Mazohl

Wiener Neustadt: Shoppingcenter Fischapark blickt auf das erste Jahr im Vollbetrieb

Im Oktober 2015 hatte der Fischapark in Wiener Neustadt die Eröffnung der erweiterten Fläche gefeiert. 2016 ist nun das erste volle Jahr nach der Erweiterung – und aus der Sicht des Unternehmens ein sehr erfolgreiches.

25% mehr Umsatz

Die Besucherfrequenz war um über 20% höher als im Vorjahr, der „Zehner“-Gutscheinverkauf übertraf den Wert von 2015 um 24% und der Umsatz wurde um 25% gesteigert.  „Im ersten vollen Jahr seit der Erweiterung übertrifft der Fischapark Wiener Neustadt alle unsere Erwartungen“, freut sich Marcus Wild, CEO der Betreibergesellschaft SES Spar European Shopping Centers.

Der Fischapark ist das größte Center, das SES in Niederösterreich betreibt. SES ist zudem auch Miteigentümer der Shopping City Süd in Vösendorf und betreibt etwa 20 Prozent der dortigen Handelsflächen rund um Eingang 7.

Großes Einzugsgebiet

Das Einzugsgebiet des Fischapark reicht von Niederösterreich und Wien über das mittlere Burgenland bis hin in die obere Steiermark. Auf rund 46.000 m² verpachtbarer Fläche ziehen 120 Shops die Menschen in den Fischapark. Die Shoppartner erzielten einen gemeinsamen Jahresumsatz von über 168 Millionen Euro, was einem Plus von 25% entspricht.

Die Innenstadt zieht nach

Während der Fischapark und weitere Shoppingtempel – die Merkurcity feierte im November die Generalüberholung um 55 Mio – große Investitionen in Infrastruktur pumpen und so ihre Verkaufszahlen in neue Höhen treiben, stehen in der Innenstadt viele Verkaufsflächen leer. Und das obwohl Wiener Neustadt mit 15 Euro pro Quadratmeter nach Leoben die günstigsten Geschäftsmieten in Österreichs aufweist.

Plakate sind nicht genug

2015 startete Bürgermeister Schneeberger eine Plakatkampagne in unmittelbarer Nähe zum Fischapark mit dem Slogan „Und jetzt schauen wir in die Innenstadt!“. Gottseidank war das nicht der Weisheit letzter Schluss im Kampf um die kaufkräftige Klientel.

Vielmehr folgten darauf einige Projekte, die alle darauf abzielen, den historischen Kern der „Allzeit Getreuen“ aufzuwerten und Besucher und Shoppingbegeisterte in die zahlreichen Fußgängerzonen zu führen:

  • 11.03.2017

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