Wie­ner Neu­stadt: Pro­test­camp ge­gen die Ost­um­fah­rung

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Baustelle Ostumfahrung / ©  Kenneth Brockmann / pixelio.de
Widerstand gegen die Ostumfahrung Wiener Neustadt (Symbolbild)© Kenneth Brockmann / pixelio.de

Kom­men­den Sams­tag star­tet ein Camp ge­gen das Ver­kehrs­pro­jekt

Mit Workshop zu gewaltfreiem Widerstand, Kurzfilm- und Song-Premiere sowie Zeltlager

Der Widerstand gegen die Ostumfahrung Wiener Neustadt wächst. Über 4.200 Menschen haben bereits die Online-Petition dagegen unterschrieben. Und immer mehr sind auch entschlossen, im Notfall vor Ort zu protestieren, falls die Politik nicht doch noch einlenkt.

Kreativer Widerstand

Genau deshalb organisiert die Initiative Vernunft statt Ost“Umfahrung“ am 28. August ein Protestcamp. Das Zeltlager wird in Sichtweite der Stelle aufgestellt, an der eine über 11 m hohe Brücke die Natura 2000-Au durchschneiden und zerstören würde. Tipps zu gewaltfreien Formen des Widerstands gibt eine Expertin von „System Change, not Climate Change“. Gleich zwei Premieren zeigen zudem, wie kreativ der Protest bereits jetzt ist. Vorgestellt wird ein Song und ein Kurzfilm zum heiß umstrittenen Straßenbauprojekt.

“Klimaschädlichste Weichenstellung“

Durch die Ostumfahrung werden ca. 20 ha zubetoniert. Darunter zwei Augebiete (Natura2000-Schutzzone) und Ackerflächen, die laut einer Studie des Landwirtschaftsministeriums zu den fruchtbarsten Böden Österreichs zählen.

“Dieses Projekt wäre In der Region der härteste Schlag gegen den Klimaschutz, denn um den jährlichen CO2-Ausstoß der Ostumfahrung zu kompensieren, müssten 500.000 Bäume gepflanzt werden. Die Produktion der Baustoffe und die Bauphase sind noch gar nicht inkludiert…“, so Helmut Buzzi von der Initiative Vernunft statt Ost“Umfahrung“

Raddemo gegen Ostumfahrung / Foto: zVg.

300 Menschen bei großer Raddemo gegen Ostumfahrung

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