Wie­ner Neu­stadt: Bun­des­heer hält La­wi­nen­ein­satz­kräf­te be­reit

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Lawineneinsatzzug / Foto: Bundesheer/Siegfried Schw?rzler
Die Spezialisten sind in der Verschüttetensuche und in Erste-Hilfe-Maßnahmen nach Lawinenunglücken ausgebildet. (Symbolbild)Foto: Bundesheer/Siegfried Schw?rzler

Am­stet­ten und Wie­ner Neu­stadt als Stand­or­te für Nie­der­ös­ter­reich

In den Garnisonen Wiener Neustadt und Amstetten halten sich ab sofort speziell ausgebildete Alpinsoldaten bereit.

Diese Alpinsoldaten rücken aus, wenn die zivilen Hilfsorganisationen Unterstützung benötigen. Sie sind in der Suche von Verschütteten und in Erste-Hilfe-Maßnahmen nach Lawinenunglücken ausgebildet. Durch ihre Gebirgsausbildung können die Soldaten auch bei Einsätzen nach massiven Schneefällen in schwierigem Gelände eingesetzt werden.

Alpinexperten des Bundesheeres

Der Militärkommandant von Niederösterreich, Brigadier Martin Jawurek, dazu: “Die Alpinexperten des Bundesheeres haben ihren Einsatzwillen und ihre ausgezeichnete Ausbildung schon oft unter Beweis gestellt. Diese Soldatinnen und Soldaten, als integraler Teil der Sicherheitsfamilie in NÖ, sind bereit unserer Bevölkerung zu helfen, wo auch immer sie gebraucht werden und was auch immer von ihnen benötigt wird.“

Die Lawineneinsatzkräfte des Bundesheeres können von zivilen Behörden im Zuge eines Assistenzeinsatzes angefordert werden. Aufgabe der Soldaten ist es zumeist, die vor Ort befindlichen zivilen Kräfte zu verstärken. Außerdem stellt das Heer sicher, dass Hilfs- und Rettungseinsätze auch über längere Zeit geführt werden können. In Einsatzübungen überprüfen und verbessern die Soldaten ständig ihre Kenntnisse und Fertigkeiten.

Insgesamt stehen ca. 400 Soldaten in zwölf Teams in ganz Österreich zur Hilfe bereit. Ihre Aufgabe ist es, nach Lawinenabgängen die örtlich verfügbaren Kräfte der Bergrettung im Bedarfsfall zu verstärken – eine für die Opfer vielfach lebensrettende Maßnahme.

Lawineneinsatzzüge des Bundesheeres

ÖAMTC-Flugrettung / Foto: ÖAMTC

Rax: ein Toter und eine Schwerverletzte bei Lawinenabgang

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