Pis­ten für die Pro­fis: Da­men-Ski-Welt­cup am Sem­me­ring fin­det statt

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Damen-Ski-Weltcup am Semmering / Foto: © NLK Pfeiffer
Landesrat Jochen Danninger (2. v.r.) legt bei den Vorbereitungsarbeiten Hand an.Foto: © NLK Pfeiffer

Sport­lan­des­rat Dan­nin­ger: „Ein High­light in un­se­rem Sport­ka­len­der“

Im Zielgelände der Weltcup-Panorama-Piste am Semmering fand vergangenen Freitag eine Pressekonferenz zu den bevorstehenden Ski-Weltcup-Rennen der Damen am 28. und 29. Dezember statt.

Landesrat Jochen Danninger, Michaela Dorfmeister, OK-Generalsekretär Franz Steiner und Viktor Babushchak, Geschäftsführer der Panhans Holding Gruppe, informierten zehn Tage vor dem Riesentorlauf und elf Tage vor dem Nachtslalom über den aktuellen Stand und die Herausforderungen für Tourismus und Spitzensport durch die Corona-Pandemie.

„Es ist ein Highlight in unserem Sportkalender“, eröffnete Sportlandesrat Jochen Danninger die Pressekonferenz anlässlich der bevorstehenden Damen-Rennen am Semmering und ergänzte: „Der Skiweltcup ist für uns von ganz besonderer Bedeutung. 2018 betrug der Werbewert des Events über zwei Millionen Euro.“ Die Rennen werde ohne Publikum und ohne Rahmenprogramm stattfinden, daher stehe beim heurigen Ski-Weltcup der Sport noch stärker im Mittelpunkt. „Es wird aus sportlicher Sicht hoffentlich ein versöhnlicher Abschluss des Sportjahres“, so Danninger, der auch auf die großen Herausforderungen für die Veranstalter hinwies.

25 Jahre Ski-Weltcup am Semmering

Der Ski-Weltcup am Semmering feiert heuer das 25-jährige Jubiläum. Die Ski-Rennen haben sich seit 1995 zu einem Klassiker im internationalen Ski-Weltcup-Zirkus entwickelt. Dazu braucht es viele Helfer, neben den vielen Ehrenamtlichen unterstützt auch das Bundesheer bei den Arbeiten. „Das Ehrenamt bildet das Fundament des Sports in Niederösterreich. Sie sind die wesentlichen Stützen ihrer Vereine. Wie wertvoll dieses Engagement ist, wird uns vor allem in Krisenzeiten noch mehr bewusst. Daher bin ich als Sportlandesrat aber auch als passionierter Sportler extrem dankbar, dass wir in Niederösterreich eine so starke Basis im Sport haben. Mir ist es daher ein persönliches Bedürfnis – gerade in diesem unglaublich schwierigen Jahr – ein Zeichen zu setzen und auf die riesige Bedeutung von freiwilligen Helferinnen und Helfern im Sport aufmerksam zu machen. Deswegen bin ich in diesem Jahr auch bei den Aufbauarbeiten und als Rutscher beim Rennen im Einsatz und werde mein Bestes geben den Läuferinnen perfekte Bedingungen und den Zuschauern ein schönes Rennen zu schaffen“, sagte der Sportlandesrat.

Ein Rennen ohne Zuschauer

Franz Steiner, der Generalsekretär des Organisationskomitees betonte, dass es „natürlich schmerzt, dass das Rennen ohne Zuseher stattfinden muss, aber es ist einfach so. Aber es wird heuer trotzdem tolle Bilder geben.“ Er sei am Anfang der Corona-Pandemie skeptisch gewesen, aber sei angenehm überrascht, dass heuer wieder so viele Menschen helfen und dankte den vielen Freiwilligen und dem Bundesheer für die Unterstützung.

Michaela Dorfmeister unterstrich, dass das Rennen am Semmering für Niederösterreich eine große Bedeutung habe und man könne stolz sein, dass man so ein Rennen abhalten könne. „Gerade im Osten ist es etwas Einzigartiges, dass das stattfinden kann.“ Sie richtete auch einen Appell an die Familien: „Gerade in diesen Zeiten heißt es Durchhaltevermögen zu zeigen und geduldig zu sein. Die Eltern sollen mit den Kindern dann Ski fahren, wenn es wieder möglich ist.“

Investitionen in die Infrastruktur

Der Geschäftsführer der Panhans Holding Gruppe, Viktor Babushchak, strich die Investitionen in die Infrastruktur am Semmering hervor: „Wir haben viel investiert, vor allem in die Beschneiungsanlage und wir werden weiter auf die Modernisierung der Infrastruktur setzen. Zudem haben wir 80.000m³ Wasser auf die Pisten bringen können. Das sichert die Veranstaltung ab.“ Einem gelungenen Skirennen stehe nichts im Wege, „das einzige was wir vermissen werden sind die Zuseher“, sagte Babushchak.