Neue Maß­nah­men zum Schutz vor Schwar­za-Hoch­was­ser

share
Hochwasserschutz Schwarza / Foto: zVg.
Dipl.Ing. Christian Humhal (Abteilung BauROE Stadtgemeinde Neunkirchen), Ing. Johannes Hofböck (Abteilung Wasserbau, NÖ Landesregierung), Bürgermeister KommR Herbert Osterbauer, Obmann Stadtrat Gerhard Windbichler und Fritz Weninger (Geschäftsführer Schwarza-Wasserverband). Foto: Stadtgemeinde Neunkirchen Foto: zVg.

Neun­kir­chen: Ins­ge­samt in­ves­tiert der Schwar­za Was­ser­ver­band 108.000 EUR

Der Schwarza Wasserverband ist gegenwärtig im Stadtgebiet von Neunkirchen tätig. Es werden Instandhaltungs- und Sicherungsarbeiten Bereich ab der Brücke über der Bundesstraße B17 flussabwärts bis zur Elisabethbrücke durchgeführt. Hier wurden rechts­ und linksufrige Vorländer samt Bewuchs und Wurzelstöcken abgetragen und ordnungsgemäß entsorgt.

29.000 EUR für Hochwasserschutz in Neunkirchen

„Mit diesen Maßnahmen wird das Flussbett verbreitet und somit der konsensmäßige Zustand weitgehend wiederhergestellt, damit die Schwarza für ein hundertjähriges Hochwasser gerüstet ist“, erklärt Geschäftsführer Fritz Weninger. Allein für diese Hochwasserschutzmaßnahmen im Ortsgebiet von Neunkirchen hat der Schwarza Wasserverband € 29.000,- investiert. Insgesamt wurden 2.400 Kubikmeter Material ordnungsgemäß entsorgt“, führt Verbandsobmann Stadtrat Gerhard Windbichler aus.

„Die Stadtgemeinde begrüßt, dass der Verband laufend wichtigen Investitionen in die Sicherheit im Bereich der Schwarza tätigt“, stellt Bürgermeister KommR Herbert Osterbauer fest.

Gesamtprojekt zwischen Loipersbach und Payerbach

Um den Flussabschnitt der Schwarza zwischen Loipersbach und Payerbach sicher vor Hochwasser zu machen, investiert der Schwarza Wasserverband im Jahr 2018 insgesamt € 108.500,–. Selbstverständlich wird bei diesen Arbeiten auf die Erhaltung und Schutz der Aulandschaft geachtet. Ziel der Maßnahmen es, eine HQ100-Sicherheit zu erreichen.

Dafür muss das Profil der Schwarza auf eine Durchflussmenge von 380 Kubikmeter Wasser pro Sekunde ausgelegt sein. Diese wichtigen Hochwasserschutzprojekte wurden gemeinsam mit der der Abteilung Wasserbau der NÖ Landesregierung durchgeführt, für die begleitende Kontrolle zeichnete Inspektionsrat lng. Johannes Hofböck verantwortlich. „Damit wird es uns gelingen, weitere neuralgische Punkte zu entschärfen und vor Hochwasserereignissen zu schützen.“, freuen sich der Windbichler und Weninger