Startseite Regional Familie Immobilienwirtschaft in NÖ hat die Durststrecke überwunden

Immobilienwirtschaft in NÖ hat die Durststrecke überwunden

RE/MAX Austria rechnet mit 4 Prozent Preiszuwachs

Baustelle / Foto: WN24 / Robert Mayer
Auf dem Areal des ehemaligen Stadions wurde und wird kräftig gebautFoto: WN24 / Robert Mayer

In Niederösterreich werden die Immobilienpreise heuer um durchschnittlich 4 Prozent steigen. Diese Zahl prognostiziert die Amstettner Immobilienmakler-Firma RE/MAX Austria auf Basis einer Befragung unter rund 650 Branchenexperten. Im Speckgürtel ist die erwartete Preisentwicklung mit plus 4,2 Prozent nur unwesentlich größer als in anderen Landsteilen mit plus 3,9 Prozent.

Im Hinblick auf den gesamten Immobilienmarkt 2026 in Niederösterreich geht RE/MAX von einer um 4,1 Prozent höheren Nachfrage und einem um 3,5 Prozent höheren Angebot aus. Während die Nachfrage nach Einfamilienhäusern um 4,0 Prozent beachtlich zunimmt, sollen auch die Preise für diese beliebte Wohnform um 3,6 Prozent steigen. Höhere Immobilienpreise erwartet RE/MAX auch bei Baugrundstücken mit einem Plus um 3,6 Prozent sowie Eigentumswohnungen in zentraler Lage mit plus 3,8 Prozent.

Optimismus ist angesagt

Bernhard Reikersdorfer, Managing Director RE/MAX Austria, bewertet die Rahmenbedingungen 2026 als günstig: „Für heuer erwarten wir einen weiteren moderaten Aufschwung, die Prognosen sind für alle Objekttypen positiver als zuletzt. Das aktuelle Zinsniveau, das derzeit noch gute Angebot und die steigende Nachfrage lassen uns optimistisch ins Jahr 2026 blicken.“

Es werde zu wenig gebaut

Herausforderungen sehe man allerdings im Neubaubereich – sowohl bei Miete als auch beim Kauf. „Es wurde bzw. es wird viel zu wenig neu gebaut. Das wird dazu führen, dass in absehbarer Zeit mehr Nachfrage auf weniger Angebot trifft, mit dem Ergebnis, dass die Preise spätestens 2027/28 spürbar steigen werden“, warnt Reikersdorfer.

Cookie Consent mit Real Cookie Banner