4,1 Mil­lio­nen Eu­ro für Hoch­was­ser­schutz in Lan­zen­kir­chen

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Hochwasserschutz / Foto: © NLK Reinberger
F-Kommandant Manfred Landl, Abgeordneter Franz Rennhofer, Vizebürgermeisterin Heide Lamberg, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Bundesrat Martin Preineder und Bürgermeister Bernhard KarnthalerFoto: © NLK Reinberger

Schutz vor 100-jähr­li­chem Hoch­was­ser ge­währ­leis­tet

Kürzlich fand im Beisein von LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf die feierliche Eröffnung des Hochwasserschutzes Lanzenkirchen statt.

Mit diesen Maßnahmen, für welche der Bund 3,41 Millionen Euro und die Marktgemeinde Lanzenkirchen 690.000 Euro zur Verfügung gestellt haben, sind zukünftig 335 Wohnobjekte und 20 Betriebe vor einem 100-jährlichen Hochwasser geschützt.

Zahlreiche bauliche Maßnahmen

Die bauliche Umsetzung fand zwischen Herbst 2017 und Frühjahr 2019 statt und bestand im Wesentlichen aus der Verbreiterung und Erhöhung der bestehenden Dämme auf einer Länge von fünf Kilometern, einer Winkelstützmauer mit einer Länge von 500 Laufmetern, Drainagen und fünf Pumpwerken. Weiters wurde für die Steuerung der bestehenden Rückhaltebecken in Katzelsdorf und Lichtenwörth ein neuer amtlicher Pegel errichtet.

70 Projekte in Umsetzung

„Seit dem Jahr 2002 wurde in Niederösterreich über eine Milliarde Euro in den Hochwasserschutz investiert. Damit wurden bereits über 300 Gemeinden sicherer gemacht. Sämtliche Hochwasserschutzprojekte haben sich während der letzten Hochwasserereignisse bestens bewährt und größere Schäden verhindert“, betonte Pernkopf. Am weiteren Ausbauplan wird festgehalten, laufend stehen rund 70 Projekte in Umsetzung.

Hilfe aus dem Katastrophenfonds

Erst vor wenigen Tagen kam es in den Bezirken Neunkirchen und Wiener Neustadt aufgrund starker Regenfälle zu Überflutungen. Es waren insgesamt 370 Kameradinnen und Kameraden von 39 Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz. Ein Bild von den Schäden machte sich LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf bereits am Montag bei einem Lokalaugenschein in Bad Erlach. Pernkopf betonte dabei: „Die Geschädigten erhalten binnen kurzer Zeit eine Entschädigung durch das Land aus dem Katastrophenfonds.“

Hochwasserschutz Schwarza / Foto: zVg.

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