„Haus der Ge­sund­heit“ in Bad Fischau-Brunn of­fi­zi­ell er­öff­net

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Haus der Gesundheit / Foto: © NLK Filzwieser
Baumeister Michael Ebner, BH-Stellvertreterin Claudia Pfeiler-Blach, Gemeindeärztin Dr. Maryam Radon, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Bürgermeister Reinhard KnoblochFoto: © NLK Filzwieser

LH Mikl-Leit­ner: Ha­ben ei­nes der bes­ten Ge­sund­heits­sys­te­me der Welt

Nach rund zehnmonatiger Bauzeit wurde gestern in Bad Fischau-Brunn (Bezirk Wiener Neustadt Land) das „Haus der Gesundheit“ von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner offiziell eröffnet.

Es handelt sich um ein zweigeschossiges Objekt mit 540 Quadratmetern Nettonutzfläche und 20 Parkplätzen im Ortszentrum mit insgesamt acht Mieteinheiten.

Ein „kleiner Leuchtturm“

„Im Gesundheitsbereich gibt es ‚große Leuchttürme‘ und ‚kleine Leuchttürme‘ und es braucht beides“, sagte die Landeshauptfrau in ihrer Festansprache. „Die ‚kleinen Leuchttürme‘ sind beispielsweise regionale Gesundheitsversorger wie das ‚Haus der Gesundheit‘ hier in Bad Fischau-Brunn. Die Menschen benötigen oft einen gesamtheitlichen Ansatz, den das ‚Haus der Gesundheit‘ liefert“, hob sie hervor und erinnerte an die Angebote in den Bereichen Geburtsbegleitung, Orthopädie, Psychotherapie, Ernährungsberatung, Physiotherapie, Heilmassage und Yogatherapie.

„In Niederösterreich wird alles getan für die gesundheitliche Nahversorgung. Das, was wir selbst in der Hand haben, das tun wir“, sprach die Landeshauptfrau einen weiteren Aspekt an und nannte die Karl Landsteiner Universität in Krems, wo Medizinerinnen und Mediziner ausgebildet werden. Auch im Pflegebereich seien die Ausbildungsplätze in Niederösterreich ausgeweitet worden, führte sie weiter aus. „Die Pandemie hat uns gezeigt, dass wir eines der besten Gesundheitssysteme der Welt haben“, betonte Mikl-Leitner.

Topmodern und barrierefrei

Das moderne Gebäude bietet in Hinblick auf Barrierefreiheit, Gebäude-und Energietechnik, Schall- und Brandschutz sowie Funktionalität und Architektur alles, was der letzte Stand der Technik zulässt. Das Gebäude wird mit einer Wärmepumpenanlage über Fußbodenheizung und Deckenkühlung beheizt und gekühlt. Am Dach befindet sich eine 32 Kilowatt Peak (KWp) große Photovoltaikanlage. Das Gebäude zeichnet sich durch extrem niedrige Betriebskosten aus. Im Erdgeschoß befindet sich eine große Ordination für Allgemeinmedizin samt Hausapotheke der Gemeindeärztin Dr. Maryam Radon, im Obergeschoß gibt es Ärztinnen und Ärzte sowie Spezialistinnen und Spezialisten für Geburtsbegleitung, Orthopädie, Psychotherapie, Ernährungsberatung, Heilmassage, Physiotherapie und Yogatherapie.

Baumeister Michael Ebner führte aus: „Aufgrund guter Erfahrungen haben wir uns entschlossen, ein umfassendes Gesundheitsprogramm hier anzubieten. Dieses Projekt ermöglicht für die Gemeindeärztin sowie für verschiedene Therapeutinnen und Therapeuten und für einen Orthopäden ausreichend Räumlichkeiten.“ Gemeindeärztin Dr. Maryam Radon sagte: „Es gibt in diesem Gebäude nun viel mehr Platz, alles barrierefrei und es gibt neue Geräte für die Patientinnen und Patienten.“

Bürgermeister Reinhard Knobloch meinte: „Die Wohn- und Lebensqualität in einer Gemeinde wird durch viele Faktoren geprägt. Ein wichtiger Punkt in diesem Zusammenhang ist die medizinische Versorgung. Die neue Ordination für unsere Gemeindeärztin mit einer Fläche von rund 200 Quadratmetern ermöglicht einen Quantensprung“.

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