Bud­get 2022: Neun­kir­chen kann Schul­den wei­ter re­du­zie­ren

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Budget Neunkircken / Foto: Stadtgemeinde Neunkirchen
Vizebürgermeister Johann Gansterer (Grüne), Finanzstadtrat Mag. (FH) Peter Teix (ÖVP), Bürgermeister Herbert Osterbauer (ÖVP) und Stadtrat Ing. Günter Kautz (Klubobmann SPÖ)Foto: Stadtgemeinde Neunkirchen

Pro-Kopf-Ver­schul­dung sinkt auf € 2.380

Das Budget für 2022, das am Montag, den 29. November 2021, dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt wird, setzt den Weg zur Reduktion der Schulden fort.

Der Schuldendienst und die Schuldenquote pro Einwohner können 2022 weiter gesenkt werden: Die Pro-Kopf-Verschuldung sinkt demnach von € 2.505 auf € 2.380 (zum Vergleich: € 2.751 2019 und € 2.639 im Jahr 2020. Der Schuldenstand per 31.12. sinkt von rund 31,84 auf 30,1 Millionen Euro – das sind weitere rund 5,47 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Seit dem Jahr 2016 sind die Schulden um rund 10 Millionen Euro oder 24,8 Prozent gesunken!

Der Voranschlag 2022 weist Ausgaben laut Ergebnishaushalt in der Höhe von € 31.201.000 und Erträge in der Höhe von € 30.830.900 (inkl. Bedarfszuweisungen des Landes NÖ in der Höhe rund 1,8, Millionen) auf.

Die Personalkosten bleiben mit rund € 9,2 Millionen Euro nahezu stabil.

Bilanz des Erholungszentrums

Der Abgang im Erholungszentrum wird von € 517.500 auf € 370.700 gesenkt. Ein Teil davon ist auch der Corona-Pandemie zuzuschreiben. Hallenbad und Sauna konnten erst im Herbst 2021 wieder in Betrieb genommen werden. Die Frühjahrssaison fiel leider aus. Auch bei der Kommunalsteuer werden mit dem erneuten Hochfahren der Wirtschaft vorsichtig mehr Einnahmen erwartet (von 3,51 auf 3,55 Millionen Euro)

Projekte in Planung

Weitere Vorhaben im kommenden Jahr:

  • Für Maßnahmen zur Attraktivierung des Stadtparks sind € 40.000 vorgesehen
  • Im Bereich Straßenbau wurden € 622.000 (2021: € 368.000) für Instandhaltung und Neubau budgetiert. Mit dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP) kann von 2021 bis 2024 ein Schwerpunktpaket mit einem Investitionsvolumen von rund 1,6 Millionen Euro geschnürt werden. Rund 50 Prozent der Ausgaben können als Förderung refundiert werden.
  • Auch für Brückensanierungen sind weitere € 200.000 vorgesehen.
  • Für das Projekt ÖBB-Unterführung Raglitzerstraße wurden finanzielle Mittel in der Höhe von € 500.000 für Grundablösen reserviert.