Startseite Regional Bahnhof Bgm. Schneeberger und ÖBB CEO Matthä vereinbaren weitere Verbesserungen

Bgm. Schneeberger und ÖBB CEO Matthä vereinbaren weitere Verbesserungen

Pendler profitieren von 170 Verbindungen täglich nach Wien

Cityjet am Bahnhof / Foto: © ÖBB/Harald Eisenberger
(Symbolbild)Foto: © ÖBB/Harald Eisenberger

Mit Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 weiten die ÖBB ihr Angebot deutlich aus. Auch Wiener Neustadt profitiert von mehr und schnelleren Verbindungen. Zur weiteren Optimierung des Bahn-Angebots für Wiener Neustadt fand gestern ein High-Level-Gespräch zwischen Bürgermeister Klaus Schneeberger und ÖBB CEO Andreas Matthä statt.

„Wiener Neustadt wird im kommenden Fahrplan ein sehr starkes Zugangebot haben, das mit kaum einer anderen Stadt in Österreich vergleichbar ist. Mit 170 täglichen Verbindungen nach Wien und alleine 24 Fernverkehrsverbindungen in die Steiermark und nach Kärnten zählt Wiener Neustadt zu den Städten mit dem dichtesten Bahnangebot in Österreich und ist besser als jede andere Stadt in Österreich an Wien angebunden“, betont ÖBB CEO Andreas Matthä.

Gipfelgespräch zur Fahrplan-Evaluierung nach 6 Monaten

Bürgermeister Klaus Schneeberger bedankte sich für dieses Verkehrsangebot für seine Stadt, strebt aber weitere kontinuierliche Verbesserung des Verkehrsangebots durch noch mehr schnelle Verbindungen Richtung Süden an. Gemeinsam mit allen an der Fahrplan-Erstellung Beteiligten – ÖBB, Verkehrsverbünde Ostregion und Steiermark sowie SCHIG – wird er in den nächste Monaten zu einem Gipfeltreffen einladen, um die Wirkung des neuen Fahrplans auf Wiener Neustadt samt Einzugsgebiet zu evaluieren.

“Ich bedanke mich für die Bereitschaft der ÖBB-Spitze, den aktuellen Fahrplan bereits in einem halben Jahr wieder zu bewerten und dann allenfalls nachzujustieren. Wir stehen weiterhin zu einer massiven Stärkung und Aufwertung des Hauptbahnhofes Wiener Neustadt und werden die tatsächlichen Gegebenheiten durch den Fahrplanwechsel im Dezember im Sinne der Pendlerinnen und Pendler ganz genau beobachten“, so Bürgermeister Klaus Schneeberger.

Cityjet Xpress 9 (CJX 9) als schnellste Verbindung nach Wien

Der beliebte CJX 9 wird im kommenden Jahr weiter ausgebaut. Gemeinsam mit den Railjet-Verbindungen zwischen Wiener Neustadt und Wien entsteht ein schneller Halbstundentakt, der Fahrgäste in nur 25 Minuten nach Wien bringt und direkt an alle Wiener U-Bahn Linien anbindet. Im Frühverkehr fährt alle 15 Minuten ein schneller Zug Richtung Wien.

Um die hohe Qualität dieser nachgefragten Pendler-Verbindung auch in Zukunft sicherzustellen, werden die ÖBB in den CJX 9 Zügen künftig verstärkt Personal für gezielte Kontrollen einsetzen. Zusätzlich wird am Bahnhof Wiener Neustadt künftig mehr ÖBB Sicherheitspersonal präsent sein und in ein verbessertes Beleuchtungskonzept für den Bahnhof investiert.

Weiterentwicklung des Bahn-Knotenpunkts

In den kommenden Jahren planen die ÖBB mehrere Projekte zum Ausbau der Bahninfrastruktur in Wiener Neustadt. Für die Stadt bietet das einerseits neue Entwicklungschancen sowie zusätzliche Arbeitskräfte und Steuereinnahmen. Andererseits gilt es aber auch, die Auswirkungen der geplanten Bauprojekte auf die Bevölkerung möglichst gering zu halten. Bei einem gemeinsamen Infrastrukturgipfel zwischen ÖBB und Vertretern der Stadt Wiener Neustadt soll eine gesamthafte, koordinierte Vorgangsweise für die bestmögliche Weiterentwicklung von Wiener Neustadt als Lebensraum für die Bevölkerung ebenso wie als Wirtschafts- und Bahn-Knotenpunkt entwickelt werden.

“Wir waren und sind immer ein konstruktiver Partner, wenn es um den Ausbau der Bahn-Infrastruktur in unserer Stadt geht. Da es derzeit eine Häufung derartiger ÖBB-Projekte in und um Wiener Neustadt gibt, gilt es diese jedoch bestmöglich zu planen und auch auf die Bedürfnisse in der Stadt – sei es der Anrainerinnen und Anrainer oder auch aller anderen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer – Rücksicht zu nehmen. Damit dies auch gelingt, ist eine engmaschige Abstimmung zwischen ÖBB und Stadt Wiener Neustadt unbedingt erforderlich – sehr gut, dass dies im Rahmen eines Infrastrukturgipfels nunmehr startet”, betont Bürgermeister Klaus Schneeberger.

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