10 Be­trugs­hand­lun­gen in Wien und Nie­der­ös­ter­reich ge­klärt

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Festnahme / Foto: © LPD Vorarlberg
(Symbolbild)Foto: © LPD Vorarlberg

Rei­se­päs­se, Mel­de­zet­tel, Lohn­zet­tel und So­zi­al­ver­si­che­rungs­aus­zü­ge ge­fälscht

Bedienstete der Polizeiinspektion Brunn am Gebirge konnten am 24. März 2021 eine 36-Jährige aus Wien bei einem versuchten Betrug in Brunn am Gebirge betreten.

Ein 37-Jähriger, ebenfalls aus Wien, wurde unmittelbar nach der versuchten Straftat glaubhaft der Tatbeteiligung beschuldigt. Die Polizeibediensteten nahmen die beiden vorläufig fest. Die Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt ordnete die Einlieferung in die Justizanstalt Wr. Neustadt an.

Beschuldigte eröffneten mehrere Bankkonten

Die Polizeibediensteten konnten den beiden Beschuldigten mindestens zehn Betrugshandlungen, davon 6 Versuche, in der Zeit von Jänner 2021 bis 24. März 2021 in Wien und Niederösterreich zuordnen. Sie sollen bzw. Reisepässe auch fälschen lassen haben. Die Beschuldigten sollen dann die gefälschten Dokumente zur Vortäuschung einer positiven Bonität zur Aufnahme von Bankkrediten und der Finanzierung von Elektrogeräten und für ein Fahrzeug verwendet haben. Außerdem sollen sie die Dokumente für die Eröffnung der dazu benötigten Bankkonten bei diversen Banken missbraucht haben.

Insgesamt 40.000 Euro erbeutetet

Durch die Betrugshandlungen haben sie Bargeld und Elektrogeräte im Gesamtwert von mindestens 40.000 Euro erbeutetet. Im Anschluss soll das herausgelockte Bargeld behoben bzw. die Handys oder Laptops weiterverkauft worden sein. Bei sechs Finanzierungsinstituten wurde die geforderte Finanzierung nicht genehmigt, sodass es bei Betrugsversuchen blieb. Hier sollen sie versucht haben, Bargeld und Waren im Wert von mehr als 100.000 Euro durch Betrugshandlungen zu lukrieren.

Die Tatorte der vollendeten Betrugshandlungen liegen alle in Wien. Von den sechs Versuchen wurden vier in Wien, einer in Vösendorf und einer in Brunn am Gebirge verübt. Die Beschuldigten waren teilweise geständig. Die Polizisten konnten vier Mobiltelefone sowie gefälschte Dokumente sicherstellen.

Festnahme / Foto: © LPD Vorarlberg

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