In den vergangenen Tagen wurde Vizebürgermeisterin Erika Buchinger persönlich scharf kritisiert, weil sie sich gegen einen Antrag der Grünen zum Thema Gewaltschutz ausgesprochen hat. Dabei wurde ihr unterstellt, mit ihrer Haltung Täterschutz zu betreiben.
Diese Vorwürfe sind für Gerlinde Buchinger, Sabine Gremel und Bettina Mittermann inhaltlich haltlos und was noch schlimmer ist: „Diese Vorwürfe überschreiten die Grenze des Anstands – menschlich und politisch.“
Entscheidung auf Landesebene steht bevor
„Vizebürgermeisterin Erika Buchinger hat sich bewusst und differenziert entschieden, den Vorschlag der Grünen nicht zu unterstützen, weil es einerseits bereits bestehende und wirksame Projekte zum Schutz von Frauen vor Gewalt gibt und andererseits auf Landesebene in diesen Tagen weitere Maßnahmen beschlossen werden. Ihre Entscheidung war getragen von Verantwortung, nicht von Ablehnung des Themas. Doch genau das wurde ihr unterstellt – und zwar auf eine Art und Weise, die wir nicht unkommentiert lassen können“, so die drei Gemeinderätinnen der Volkspartei Wiener Neustadt.
„Verdrehung der Tatsachen“
„Dass Erika Buchinger, die sich seit Jahren für soziale Gerechtigkeit und Gleichstellung engagiert, nun der Täterschutz vorgeworfen wird, ist nicht nur eine Verdrehung der Tatsachen – es ist ein Angriff auf sie als Frau. Und das trifft uns alle. Gerade im Umgang miteinander sollten Frauen sensibler und empathischer sein. Wir brauchen keine lauten Schlagzeilen, sondern ein vernünftiges Engagement und den ehrlichen Willen, einander zuzuhören. Ein konstruktives Miteinander lebt von Respekt, besonders dann, wenn wir unterschiedlicher Meinung sind“, heißt es in einer Aussendung.
„Wir appellieren daher an alle, die sich für Frauenrechte einsetzen: Lasst uns Worte nicht als Waffen gegeneinander richten. Echte Solidarität zeigt sich nicht in Lautstärke, sondern im gegenseitigen Verständnis“, so Gerlinde Buchinger, Sabine Gremel und Bettina Mittermann.












