SPÖ-Spen­ger: „Aus­sa­gen von FPÖ-Ge­ne­ral in­ak­zep­ta­bel!“

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Kritik der SPÖ Wr. Neustadt / Foto: spwn
Amela Musanovic, Rainer Spenger und Kanber DemirFoto: spwn

Wie­ner Neu­stadt: auch Vi­ze­bür­ger­meis­ter kri­ti­siert Schned­litz‘ Aus­sa­ge

Als deplatziert, unpassend und inakzeptabel bezeichnet Wiener Neustadts SPÖ-Vizebürgermeister Rainer Spenger jüngste Aussagen von FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz.

“Deplatziert, unpassend und inakzeptabel“

Dieser hat gegenüber der Tiroler Tageszeitung davon gesprochen, dass ein Unkrautbekämpfungsmittel nötig sei, dass das Problem bei der Wurzel – nämlich der ungezügelten Zuwanderung – packe. Demzufolge seien Türken des Landes zu verweisen, wenn sie sich nicht an Regeln halten – auch wenn sie beispielsweise eine Doppelstaatsbürgerschaft innehaben.

„Ich hoffe, dass er das weder so gesagt und schon gar nicht so gemeint hat“, stellt Spenger heute gemeinsam mit seinen beiden GemeinderätInnen Kanber Demir und Amela Musanovic fest, die beide Migrationshintergrund haben.

Es geht immer noch um Menschen

Der Vizebürgermeister hält fest, dass man in Wiener Neustadt ein Arbeitsübereinkommen mit der ÖVP habe, das gut funktioniert, und betont, dass es nicht gut wäre, wenn man eine solche Diskussion und Wortwahl in die Allzeit Getreue trägt, da dies das Klima in der Stadtregierung massiv belasten würde. „Auch wenn die FPÖ auf Bundesebene und in Wien offenbar angesichts der Umfragedaten berechtigt nervös ist, darf man niemals vergessen, dass es hier um Menschen geht, von denen die Rede ist“, so Spenger, Musanovic und Demir abschließend.

Tanja Windbüchler-Souschill / Foto: Die Grünen NÖ

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