SPÖ-Frau­en für fle­xi­ble und leist­ba­re Kin­der­be­treu­ungs­plät­ze

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Kinderbetreuung / Foto: Esi Grünhagen / Pixabay
Foto: Esi Grünhagen / Pixabay

SPÖ Ge­mein­de­rä­tIn­nen: “Wie­ner Neu­stadt könn­te Vor­bild wer­den“

Die SPÖ-Frauen forden in einer Aussendung flexible und leistbare Kinderbetreuungsplätze nach dem Mutterschutz.

Eingeschränkte Rückkehr in die Arbeitswelt

„Die Entscheidungsfreiheit für Frauen zur Rückkehr in den Job wird derzeit massiv eingeschränkt. Deshalb sprechen wir uns für flexible und leistbare Kinderbetreuungsplätze bereits nach dem gesetzlichen Mutterschutz aus.“ Das stellen die Wiener Neustädter SPÖ-Gemeinderätinnen Pamela Felgenhauer, Sabine Bugnar, Amela Musanovic und Elisabeth Wallner heute fest. Aufgrund des fehlenden Angebotes würden Frauen, vor allem aber alleinerziehende Mütter, in die Armut gedrängt, so die Politikerinnen. Daraus resultierten in weiterer Folge Pensionsarmut und Abhängigkeit.

“Um 50 Jahre zurückkatapultiert“

Für die Mandatarinnen wird gerade durch die Corona-Krise die unzufriedenstellende Situation wieder deutlich sichtbar: „Man hat das Gefühl, die Frauen werden wieder an den häuslichen Herd und damit um 50 Jahre zurückkatapultiert.“ Großer Vorteil der erweiterten Form der Kinderbetreuungseinrichtungen sei es, dass echte Wahlfreiheit entstünde. Durch die rasche Wiederaufnahme der Erwerbstätigkeit würden Frauen dann in der Lage versetzt, einen wertvollen volkswirtschaftlichen Beitrag zu leisten.

„In Punkto Gleichstellung, insbesondere im Alter, wäre dies ein echter frauenpolitischer Meilenstein“, so die vier Gemeinderätinnen, die abschließend versprechen, alles in ihrer Macht Stehende zu unternehmen, damit Wiener Neustadt diesbezüglich eine Vorreiterrolle einnimmt.

Kindergarten / Foto: Freepik

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