SPÖ-Bezirksvorsitzende Vorderwinkler befürchtet 2G-Schulchaos

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SPÖ-Bezirksvorsitzende und SPÖ-Bildungssprecherin Petra Vorderwinkler

Wiener Neustadt: 2G-Regelung in Schulen

SPÖ-Bezirksvorsitzende Vorderwinkler fordert Schulstornofonds für das gesamte Schuljahr.

Das Schulchaos durch die neue 2G-Regelung trifft unseren Bezirk ganz besonders, denn Wiener Neustadt ist mit insgesamt 13.000 Schüler:innen die größte Schulstadt in Niederösterreich. Sehr viele Schüler:innen pendeln täglich aus der Region in die Stadt. 2G wirft für Schulen, Schüler:innen, Lehrer:innen und Eltern Fragen auf, speziell bei Schulveranstaltungen.

„Fortsetzung des Schulchaos“

„Weiß Faßmann überhaupt, dass er Bildungsminister und damit Teil dieser Bundesregierung ist? Diese verlautbarte am Freitag neue Regeln, welche bereits Tage zuvor kolportiert wurden. Fassmann bleibt den Schulen bis jetzt klare Ansagen schuldig. Zumindest der Schulstornofonds muss mit sofortiger Wirkung wiedereingesetzt werden, und für das gesamte Schuljahr Sicherheit bieten. Ansonsten ist eine Fortsetzung des Schulchaos durch 2G zu befürchten“, fordert SPÖ-Bildungssprecherin und Bezirksvorsitzende Petra Vorderwinkler den Bundesminister auf, seinen Aufgaben nachzukommen.

Kinder und Jugendliche dürfen nicht benachteiligt werden

Die am Montag in Kraft getretene 2G-Regelung gilt bekanntlich für alle Schüler:innen mit absolvierter Schulpflicht, und damit insbesonders für Oberstufenklassen sowie Berufsschulen. „Die ÖVP erklärt jedes Mal die Pandemie für beendet, kurz bevor ihr die Situation wieder völlig entgleitet. Zahlreiche Schüler:innen sehen dann anstelle eines Plans plötzlich eine Wand, die sich vor ihner Nase aufbaut; es darf nicht sein, dass Schulen oder Eltern auf möglicherweise bereits entstandenen Kosten sitzen bleiben“, schließt Vorderwinkler energisch. Für die Bezirksvorsitzende steht fest, dass Kinder und Jugendliche nicht schon wieder aus dem Leben ausgeschlossen werden dürfen und das Regierungschaos nicht noch einmal auf deren Rücken ausgetragen werden darf.