FPÖ-Darmann em­pört: SJ Wie­ner Neu­stadt fei­er­te Le­nin

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Vladimir Lenin / Foto: Henrik Palm - Kamrat Lenin (CC BY 2.0)
Abbildung der Rede Lenins vom 5. Mai 1920 als Statue in MinskFoto: Henrik Palm - Kamrat Lenin (CC BY 2.0)

Auf­re­gung und Em­pö­rung rund um Pos­ting der So­zia­lis­ti­schen Ju­gend Wr. Neu­stadt

Am 22. April wäre Vladimir Lenin 149 Jahre alt geworden. Grund genug für die „Sozialistische Jugend“ (SJ) Wiener Neustadt ihm ein Posting auf Facebook und Instagram zu widmen.

Darmann: „Skandalöses Abfeiern des Diktators Lenin“

Ein Umstand, der heute nach Bekanntwerden österreichweit eine Welle der Empörung ausgelöst hat. Der Kärntner FPÖ-Landesparteichef Klubobmann Mag. Gernot Darmann fordert in diesem Zusammenhang eine sofortige Distanzierung der Verantwortlichen der SPÖ von den Machenschaften der Sozialistischen Jugend Wiener Neustadt. „Lenin zählt zu den größten Diktatoren des 20. Jahrhunderts. Ihn zu verherrlichen ist ein geschmackloser Affront gegenüber all seinen Opfern. Dass die Sozialistische Jugend Wiener Neustadt eine solche Person abfeiert, ist einfach skandalös“, sagt Darmann.

Rücktritt der Verantwortlichen

Seitens der Verantwortlichen der SPÖ müsse es sofort eine klare Distanzierung, aber auch entsprechende Konsequenzen für die Verantwortlichen geben, fordert Darmann in einer Aussendung. „Es ist bezeichnend, dass die selbsternannten Moralapostel der SPÖ auf Tauchstation sind, wenn es in ihren eigenen Reihen zu Verfehlungen kommt. Ich erwarte mir von SPÖ-Landesparteivorsitzenden Peter Kaiser, der immerhin der Stellvertreter von Rendi-Wagner ist und sonst alles und jeden kommentiert, und von SPÖ-Bundeparteivorsitzender Pamela Rendi-Wagner umgehend eine Entschuldigung für die taktlosen Postings der SPÖ-Jugendorganisation. Zudem muss es zu einem sofortigen Rücktritt der Verantwortlichen der SJ Wiener Neustadt kommen“, so Darmann abschließend.

Und die Antwort der SJ Wiener Neustadt? Auf Instagram lässt sich lesen: „War ja klar: die Blauen und der liebe Udo verwenden wiedermal Blendgranaten, um von ihren eigenen Skandalen abzulenken. Eine Partei die vor „Einzelfällen“ nur so trieft und die jüngst wiedermal durch ihr „Rattenfänger“-Gedicht ihr wahres Gesicht gezeigt hat.“