Schnee­ber­ger und Mandl wer­ben für Eu­ro­pa-Wahl

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NÖ-Spitzenkandidaten Lukas Mandl und Bürgermeister Klaus Schneeberger

„Für je­den Eu­ro den wir ein­zah­len, kom­men aus Brüs­sel drei Eu­ro re­tour“

In einer Aussendung betonen NÖ-Spitzenkandidaten Lukas Mandl und Bürgermeister Klaus Schneeberger die Wichtigkeit der EU-Wahl.

„Die Europa-Wahl am 26. Mai ist eine entscheidende Wahl für den Bezirk Wr. Neustadt. Es wird ein knappes Rennen, bei dem der Wähler die Entscheidung trifft, wer Niederösterreich in Europa vertreten soll. Denn erstmals entscheidet beim Team Volkspartei auch bei der Europa-Wahl nicht der Listenplatz, wer für uns ins Europa-Parlament kommt, sondern die Vorzugsstimmen entscheiden“, so NÖ-Spitzenkandidat Lukas Mandl.

NÖ ist Netto-Empfänger

Mandl, in Hinblick auf die besondere Bedeutung der Europäischen Union in der Region, erläutert: „Niederösterreich ist nicht Netto-Zahler, sondern Netto-Empfänger. Das bedeutet: Für jeden Euro den wir einzahlen, kommen aus Brüssel drei Euro retour. Zuletzt waren das 500 Millionen Euro pro Jahr. Auch die Eckzahlen seit dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Union zeigen, dass uns Europa nicht egal sein kann. Denn seither hat sich die Wirtschaftsleistung Niederösterreichs verdoppelt und wir verzeichnen um ein Viertel mehr Beschäftigte im Land. Das bringt Arbeitsplätze und Chancen für alle Generationen. Wir sehen, dass wir von der Europäischen Union besonders profitieren. Das dürfen wir nicht aufs Spiel setzen. Deshalb ist diese Wahl so wichtig.“

Gegen Abgabe von Kompetenzen

„Europa muss sich aus Angelegenheiten zurückziehen, die wir bei uns in den Regionen besser regeln können und sich wieder stärker den großen Fragen widmen. Denn wir dürfen niemals vergessen, wie vielfältig und unterschiedlich die Regionen in Europa sind: In Europa gibt es 28 Mitgliedsstaaten und 281 Regionen. Eine der stärksten und einflussreichsten Regionen ist das Bundesland Niederösterreich. Erinnern wir uns zurück, als unter Federführung Niederösterreichs alle Regionen Europas für die Verlängerung der Regionalförderung eingetreten sind. Das war eine sinnvolle Maßnahme, denn die Europäische Union soll sich den großen Fragen widmen und Regionen ihre Entscheidungskompetenzen und Gestaltungsmöglichkeiten lassen. Das heißt: Wir sagen Nein zur Abgabe von Kompetenzen und stehen für Subsidiarität statt Zentralismus. Das bedeutet auch ein klares Ja zu mehr Freiheit innerhalb Europas und mehr Stärke Europas nach außen. Im weltweiten Wettbewerb braucht Europa viel mehr Einigkeit und Geschlossenheit“, ist Lukas Mandl überzeugt.

EU schafft Arbeitsplätze

„Alleine für Niederösterreich konnten aus der Regionalförderung bereits fast 575 Millionen Euro lukriert werden. Damit wurden mehr als 6.000 Projekte unterstützt und ein Gesamtinvestitionsvolumen von etwa 3,8 Milliarden Euro ausgelöst. Auch beim Thema Arbeit nimmt die Europäische Union eine wichtige Rolle ein. Denn mit der Regionalförderung wurden in Niederösterreich rund 15.000 neue Arbeitsplätze geschaffen und mehr als 47.000 bestehende Arbeitsplätze gesichert. Die Europäische Union schafft und sichert nachhaltig Arbeitsplätze in NÖ. Das zeigt sich auch bei der Lehrlingsoffensive, von der 6.900 Jugendliche profitieren oder an knapp 90 Wirtschafts- und Technologie-Projekten, die in der vergangenen Periode mit rund 74 Millionen Euro unterstützt wurden“, so Lukas Mandl abschließend.

Bundesgymnasium Zehnergasse / Foto: Anton-kurt, eigenes Werk (CC BY-SA 3.0)

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