Gestern kündigte die Stadtregierung die Radverkehrsoffensive 2026 an – insgesamt sind 620.000 Euro für Radverkehrsmaßnahmen eingeplant.
Die NEOS zeigen sich von der Radverkehrsoffensive 2026 nicht überzeugt. „Jedes Jahr das gleiche Schauspiel: Die Stadtregierung kündigt eine große ‚Offensive‘ an. Die Hälfte davon ist reine Instandhaltung oder Farbmarkierungen. Die andere Hälfte besteht aus Versprechen, die nie eingelöst werden. Echter Fortschritt lässt sich schon lange nicht mehr erkennen“, kritisiert NEOS-Gemeinderat Bernhard Lutzer.
NEOS fordern sichere Hauptverkehrsrouten
Als Beispiel führen die NEOS den Radweg in der Kollonitschgasse an: 2023 angekündigt, angeblich in Planung – doch heuer fehlt jede Erwähnung. „Seit Jahren setzt die Stadtregierung auf wenig sinnvolle Radwege in Nebenstraßen, statt für sichere Hauptverkehrsrouten zu sorgen. Bei solchen halbherzigen Maßnahmen denkt niemand ernsthaft darüber nach, öfters mit dem Rad zu fahren“, so Lutzer.
Bereits 2023 war die Kritik an der Radverkehrsoffensive groß, die NEOS brachten diese mit folgenden Worten auf den Punkt: „Die Offensive wurde vor kurzem durch die Stadt präsentiert. Zusammengefasst ändert sich an der Verkehrslage in Wiener Neustadt gar nichts, außer dass schon vorhandene Radwege renoviert oder farblich markiert werden.“
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