Ers­ter „po­li­ti­scher Ascher­mitt­woch“ in Wie­ner Neu­stadt

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politischer Aschermittwoch / Foto: Peter Lechner
Bürgermeister Klaus Schneeberger und Vizebürgermeister Christian StockerFoto: Peter Lechner

Wiener Neustadt: mehr als 400 Gäste im Hotel Hilton Garden Inn

Der politische Aschermittwoch in Wiener Neustadt: „Wir haben Wiener Neustadt auf Kurs gebracht – die Richtung stimmt!“

Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger und Vizebürgermeister Dr. Christian Stocker konnten mehr als 400 Gäste bei ihrem ersten „politischen Aschermittwoch“ begrüßen und sorgen damit für ein „Full House“ im neuen Hotel Hilton Garden Inn. Thema des Abends war das „Jahr der Bewegung“.

„Partnerschaftliches Miteinander“

„Wenige Tage vor der Eröffnung der Niederösterreichischen Landesausstellung ist die neue Dynamik in Wiener Neustadt besonders spürbar. Die Stadt ist in Bewegung – historisch, kulturell, wirtschaftlich, wissenschaftlich und sportlich“, so Klaus Schneeberger. Das partnerschaftliche Miteinander nicht nur innerhalb der bunten Regierung, sondern auch mit der Region und dem Land Niederösterreich hat die Rahmenbedingungen für diese positive Entwicklung geschaffen. „Darauf haben wir in den vergangenen vier Jahren gebaut und alle unsere Bemühungen werden jetzt sichtbar“, so der Bürgermeister.

Viele Projekte wären ohne die NÖ Landesausstellung nicht möglich gewesen, zum Beispiel die Revitalisierung der Kasematten, die Adaptierung des Stadtmuseums St. Peter an der Sperr, die Sanierung des Neuklosters oder die Öffnung der MilAk. Andere Projekte wiederum wären ohne die Gesundung der Stadtfinanzen nicht leistbar gewesen, wie zum Beispiel das neue Stadion, der FH City Campus oder das Familienfreibad.

Sorgenkind Innenstadt

Es sind aber nicht die großen Projekte, die zählen, sondern die vielen kleinen, persönlichen Anliegen, denen tagtäglich unsere größte Aufmerksamkeit gilt. Gleichzeitig gibt es aber auch Themen, die uns weiterhin Sorgen bereiten: Sicherheit, Integration, das rasante Wachstum von Wiener Neustadt und ganz besonders die Innenstadt. „Wir haben in der Innenstadt viel versucht und wir haben weiterhin viel vor. Wir sind aber keine Wunderwuzzis. Alle Initiativen werden auch ins Leere gehen, solange es keinen Schulterschluss von Hauseigentümern, Kaufleuten, Konsumenten und der Stadt gibt. Diesen Schulterschluss müssen wir schaffen, denn es geht um das Herz unserer Stadt“, so der Bürgermeister.

Seine persönliche Bilanz nach vier Jahren bunt: „Wir sind unserem Ziel Wiener Neustadt wieder jene Stärke und jenen zurück zu geben, wie es sich unsere Stadt auch verdient, ein großes Stück weiter gekommen. Wir haben Wiener Neustadt auf Kurs gebracht, die Richtung stimmt. Wir sind aber noch lange nicht fertig und haben noch viel vor!“

Stocker: „… wir können in die Zukunft investieren.“

Mit einer positiven Botschaft startet der Vizebürgermeister ins „Jahr der Bewegung“: „Die Finanzen von Wiener Neustadt sind konsolidiert. Wir können wieder aus eigener Kraft etwas bewegen und in die Zukunft investieren.“ Der Weg dorthin ist aber ein hartes Stück Arbeit gewesen. Denn vor vier Jahren war die Stadt noch wie ein Auto mit einem kapitalen Motorschaden, das am Pannenstreifen steht. Gemeinsam mit den Menschen und den Mitarbeitern im Rathaus haben wir unser Fahrzeug flott bekommen und sind jetzt wieder auf der Normalspur unterwegs.

Große Sprünge kann sich die Stadt aber noch immer nicht leisten, denn noch immer müssen wir mit Altlasten kämpfen. Aktuell muss die Stadt 3,5 Millionen Euro an Finanzschulden für eine die gescheiterte Immobilienausgliederung der Vorgängerregierung zahlen. Christian Stocker: „Die gute Nachricht ist: Wir können bezahlen, weil wir vorgesorgt haben. Aber ich würde das Geld lieber für die Wiener Neustädterinnen und Wiener Neustädter ausgeben. Mit 3,5 Millionen Euro könnten wir zum Beispiel 10 Kindergartengruppen finanzieren…“