Startseite Politik Ausbildung NEOS: Bildungsergebnisse sind klarer Weckruf für Wiener Neustadt

NEOS: Bildungsergebnisse sind klarer Weckruf für Wiener Neustadt

Wiener Neustadt: Schlechtes Ranking bei Lese- und Mathematik-Kenntnissen

Bundesergebnisbericht der iKMPLUS / Foto: IQS – Institut des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen
Dem Bundesergebnisbericht iKMPLUS Primarstufe 2023-2025 zufolge schneidet Wiener Neustadt nicht gut ab.Foto: IQS – Institut des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen

NEOS-Lutzer: „Wenn wir Bildungsmetropole bleiben wollen, braucht es entschlossenes Handeln von Stadt und Land.“

Wie gut können Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse Volksschule lesen, schreiben und rechnen? Die kürzlich von Bildungsminister Christoph Wiederkehr veröffentlichten Ergebnisse der individuellen Kompetenzmessung (iKMPLUS) zeigen ein klares Bild: Wiener Neustadt bildet das Schlusslicht in Niederösterreich.

Schlechter als der Landesschnitt

Für NEOS-Gemeinderat Bernhard Lutzer ist das ein deutliches Signal jetzt zu handeln: „Unsere Stadt schneidet bei den Lese- und Mathematikkenntnissen deutlich schlechter ab als der Landesschnitt. Wenn Wiener Neustadt im Vergleich der Städte zurückliegt, ist das ein klarer Auftrag, gemeinsam gegenzusteuern. Bildungschancen dürfen nicht vom Standort abhängen, schon gar nicht vom eigenen Grätzl.“

Eine Chance für den Chancenbonus

Er sieht sowohl die Stadt als auch das Land in der Pflicht, sich aktiver an den Reformen des Bildungsministers zu beteiligen: Gerade der Chancenbonus werde auch in Wiener Neustadt dabei helfen, soziale Ungleichheiten im Bildungssystem gezielt zu reduzieren. „Er bringt zusätzliche Ressourcen dorthin, wo sie am dringendsten gebraucht werden, etwa an Schulen mit größeren Herausforderungen beim Erwerb der deutschen Sprache oder mit besonderem Förderbedarf. Die bunte Stadtregierung erkennt hoffentlich die Chance, jetzt gemeinsam Lösungen umzusetzen, die unsere Schulen und vor allem die Kinder in Wiener Neustadt wirklich voranbringen“, so Lutzer abschließend.

Der kürzlich veröffentlichte Bericht wurde vom Institut des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen (IQS) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung (BMB) erstellt. Er zeigt, wie gut Schülerinnen und Schüler in Österreich die Bildungsstandards am Ende der 4. Schulstufe erreichen, wie sich ihre Leistungen in den vergangenen Jahren entwickelt haben und in welchen Kompetenzbereichen oder Subgruppen besonderer Unterstützungsbedarf besteht.

➔ mehr Infos zum Bundesergebnisbericht der iKMPLUS Primarstufe (2023-2025)

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