Der Erfolg der Fußball-Nationalmannschaft soll genutzt werden, um Sport-Projekte in Niederösterreich voranzutreiben. Dabei umfasst Spengers Antrag Themen wie die Umsetzung er täglichen Bewegungseinheit bis hin zu einem neuen Nationalstadion.
„Nach langen 28 Jahren hat sich die österreichische Fußball-Nationalmannschaft durch ihr Remis gegen Bosnien-Herzegowina am 18. November 2025 wieder für eine Weltmeisterschaft qualifiziert. Dieses historische Ereignis in einer Weltsportart kann nicht hoch genug eingeschätzt werden“, so Rainer Spenger.
Offene Projekte sollen vorangetrieben werden
Spenger weiters: „Und es zeigt, wie wichtig kontinuierliche professionelle Arbeit ist. Der ÖFB, angeführt von Teamchef Ralf Rangnick, hat in den letzten Jahren viel Energie, Zeit und Kompetenz in die Ausbildung und Förderung des Nachwuchses gesteckt, das zahlt sich nun aus. Auch die Erfolge der U17-Elf bei der WM in Katar bestätigen den eingeschlagenen Weg, für den sich auch die in Niederösterreich situierten ÖFB-Akademien, Nachwuchszentren und Landesverbands-ausbildungszentren mitverantwortlich zeichnen. Dieser Flow und die gute Stimmung im Land sollten unbedingt genutzt werden, um einerseits ein Zeichen zu setzen und andererseits Projekte voranzutreiben, die schon lange ihrer Umsetzung harren.“
Antrag eingebracht
Der Antrag der Abgeordneten Mag. Dr. Spenger, Weninger, Bierbach, Hahn, MEd MA, Pfister, Mag. Samwald, Mag.a Scheele, Schindele, Schmidt, Schnabl, Mag.a Suchan-Mayr und Zonschits im Wortlaut:
„Die NÖ Landesregierung und insbesondere der LH-Stellvertreter für Infrastruktur und Sport werden ersucht, an die Bundesregierung herzutreten und diese aufzufordern,
- die tägliche Bewegungseinheit flächendeckend (auch im Bundesland Niederösterreich) und nachhaltig in allen Bildungseinrichtungen umzusetzen;
- ein neues Nationalstadion zu planen und zu errichten, das als multisportive Austragungsstätte für unterschiedliche Sportarten genutzt werden kann und die Durchführung von nationalen und internationalen Sport-Großereignissen (Welt- und Europameisterschaften, Champions League Finale, etc.) ermöglicht. Mögliche Standorte in Niederösterreich sind zu prüfen;
- in Kooperation mit den Gebietskörperschaften eine bundesweite Ehrenamtsstrategie auszuarbeiten, mit der es gelingt, wieder mehr Menschen zur aktiven Mitarbeit in Vereinen zu gewinnen;
- den 18. November zum offiziellen „Tag des Sports“ auszurufen, an dem quer durch Österreich – unter Einbindung von Bildungseinrichtungen, Kommunen, Ländern und Bund sowie von Dach- und Fachverbänden, Vereinen und Medien – der gesellschaftliche, gesundheitliche und integrative Wert sportlicher Betätigung sichtbar und greifbar gemacht wird.“
Der Herr Präsident wird ersucht, diesen Antrag dem Kultur-Ausschuss zur Vorberatung
zuzuweisen.“












