Hunds­mül­ler und Pam­mer: P&R-Er­wei­te­rung mit „Schön­heits­feh­ler“

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Hundsmüller / Pammer / Foto: zVg.
LAbg. Reinhard Hundsmüller und VIDA NÖ-Vorsitzender Horst PammerFoto: zVg.

„Land NÖ geht gro­ßen Schritt in die rich­ti­ge Rich­tung!“

SPÖ NÖ-Klubobmann und Vida NÖ-Vorsitzender begrüßen in einer Aussendung grundsätzlich das Bekenntnis der NÖ-Landesregierung zum öffentlichen Verkehr.

„Das Land NÖ steht zu seinem Wort und steuert knapp sechseinhalb Millionen Euro zum Ausbau der Park & Ride-Anlage am Bahnhof Wr. Neustadt bei – das ist ein großer Schritt in die richtige Richtung“, so SPÖ NÖ-Klubobmann Reinhard Hundsmüller, selbst SPÖ-Bezirksvorsitzender von Wr. Neustadt, und Vida NÖ-Vorsitzender Horst Pammer zum heutigen Beschluss der NÖ Landesregierung.

Parkplätze für Pendler

Und Hundsmüller weiter: „Der Umfang des Projekts trägt der Wichtigkeit des Standorts Rechnung: Knapp 1.300 zusätzliche Parkplätze mehr für den Bahnhof Wr. Neustadt bedeuten gemeinsam mit den bestehenden Anlagen 2.141 weniger Autos, die jeden Tag nach Wien pendeln müssen. Kombiniert mit insgesamt 1.105 Fahrradabstellplätzen ist Wr. Neustadt damit auch in Zukunft den Aufgaben eines zentralen Verkehrsknotenpunktes gewachsen!“ Ein elektronisches Zufahrtssystem sorgt dann in Zukunft auch dafür, dass die Pendler-Parkplätze auch wirklich den Pendlern bleiben.

Aus Sicht der SPÖ zu spät

Vida NÖ-Vorsitzender Horst Pammer: „Ich beglückwünsche die NÖ Landesregierung zu der Entscheidung, sich an der Investition in die Zukunft zu beteiligen. Der allgemeinen Klimawandel-Problematik Rechnung tragend und gerade noch rechtzeitig zur Einführung des Parkpickerls für ganz Wien tut das Land NÖ gut daran, die Verlagerung des Individualverkehrs auf die Schiene nicht mehr nur zu tolerieren, sondern zu fördern!“

„Bei allem Lob kommt das ganze Projekt nicht ohne einen gewaltigen Schönheitsfehler aus“, so Hundsmüller und Pammer abschließend: „Hätte die ÖVP schon in der Vergangenheit auf die Kritik der SPÖ gehört, dass die bestehende Parkfläche viel zu knapp bemessen und den Anforderungen nicht gewachsen sei, müsste jetzt nicht Jahre später mitten in der Baustoff-Knappheit und den entsprechenden Preiserhöhungen dieses Megaprojekt gestemmt werden!“

Neues ÖBB-Parkdeck am Bahnhof / Foto: Stadt Wiener Neustadt/Weller

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