Seit Mitte Februar läuft die Kampagne „Schluss mit Blockieren. Wien muss operieren!“, welche die Volkspartei Niederösterreich im Zuge der Debatte um die Behandlung niederösterreichischer Patientinnen und Patienten in Wiener Spitälern gestartet hat.
Vergangenen Montag erreichte diese Kampagne einen neuen Höhepunkt: „Mit einer landesweiten Verteilaktion wird der Schulterschluss zwischen Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern weiter verstärkt“, zeigt sich die VPNÖ kampfbereit. Auch in der Stadt und im Bezirk Wiener Neustadt beteiligten sich zahlreiche Funktionärinnen und Funktionäre.
Hacker soll „Blockadehaltung“ aufgeben
VPNÖ-Landesgeschäftsführer Matthias Zauner betont: „Mit unseren heutigen landesweiten Verteilaktionen machen wir klar: Die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher halten zusammen. Jedes Jahr verzichtet Niederösterreich auf rund 500 Millionen Euro, um die Behandlung niederösterreichischer Patientinnen und Patienten in anderen Bundesländern sicherzustellen. Diese Regelung ist im Finanzausgleich klar festgehalten und von Bürgermeister Ludwig persönlich unterschrieben. Es ist also höchste Zeit, dass Herr Hacker seine aktuelle Blockadehaltung endlich aufgibt und auf den auf den Weg der Vernunft zurückfindet. Unsere Landsleute verdienen eine faire Behandlung, ohne Wenn und Aber!“
Keine Patienten zweiter Klasse
Auch Landtagsabgeordneter Franz Dinhobl zeigt sich entschlossen: „Über 200.000 niederösterreichische Pendlerinnen und Pendler arbeiten in Wien und tragen wesentlich zum Wohlstand der Bundeshauptstadt bei. Allein aus dem Bezirk Wiener Neustadt pendeln täglich über 10.000 Beschäftigte1 nach Wien. Wer sie als Patienten zweiter Klasse behandelt, stellt dieses gelebte Miteinander einseitig infrage. Daher haben wir im Rahmen des landesweiten Aktionstag mit einer Verteilaktion in Wiener Neustadt nochmals auf dieses Problem aufmerksam gemacht. Die Gesundheit ist unser höchstes Gut. Wenn Herr Hacker auf dem Rücken der Patientinnen und Patienten unseres Bezirks Parteipolitik betreiben will, ist das schlicht und ergreifend herzlos. Wir stehen zusammen und werden nicht akzeptieren, dass unsere Landsleute in Wiener Spitälern schlechter gestellt werden.“
Nähere Informationen auf gastpatienten.at.
- Bezirke Stadt und Land ↩︎












