„Energie-Million:“ Grüne fordern mehr Transparenz

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Stromzähler / Foto: Gerd Altmann / Pixabay
(Symbolbild)Foto: Gerd Altmann / Pixabay

Wiener Neustadt: Bunte Stadtregierung stellt bis zu einer Million Euro zur Entlastung der Menschen bereit

Nach dem Beschluss des Entlastungspakets erwarten sich die Grünen mehr Transparenz und Vernetzung mit den Sozialen Organisationen.

In der Gemeinderatssitzung wurde ein Energiekostenzuschuss einstimmig beschlossen. Vorgesehen sind eine Million Euro für Personen, Vereine aber auch z.B. Unternehmen zum Teuerungsausgleich. Die Richtlinien werden, so die Stadtregierung, in den nächsten Wochen ausgearbeitet. Grün-Gemeinderätin Tanja Windbüchler-Souschill mahnt in der Debatte die notwendige Transparenz ein. Richtlinien müssen veröffentlicht werden, es muss ganz klar nachvollziehbar sein, wer unter welchen Bedingungen einreichen kann, ob z.B. auch der Umsatz einer Firma oder das Familieneinkommen ausschlaggebend ist. Je klarer, desto besser und nachvollziehbarer für alle.

Hilfsorganisationen einbeziehen

Zusätzlich ist es im Sozialbereich essentiell, alle Hilfsorganisationen an einen Tisch zu bringen. Einmal mehr wird die Installierung eines Sozialbeirates gefordert, denn Vernetzung und Erfahrungsaustausch ist wichtig. „Die Sozialorganisationen könnten somit als beratende Stimme den Gemeinderat unterstützen. Diese Idee wird von Schwarz-Blau leider weiterhin abgelehnt. Wir bleiben dran!“, so Windbüchler-Souschill.

Unabhängigkeit in Energiefragen

Weiters heißt es in einer Aussendung der Grünen: Die Teuerungen werden uns noch lange begleiten. Neben den vielen Unterstützungsmaßnahmen des Bundes und nun auch der Stadt, werden wir alle Kräfte brauchen, Energiesparmaßnahmen und den Ausbau der Erneuerbaren und somit unsere Unabhängigkeit zu forcieren. Wenn mit dem Einkommen kein Auskommen mehr möglich ist, sind kurzfristige Abfederungen gut, nachhaltige Lösungen jedoch unausweichlich.

Wiener Neustadt: „Energie-Million“ zur Entlastung der BürgerInnen

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