Ak­ti­on der Jun­gen Lin­ken Wr. Neu­stadt im Es­pe­ran­to­park

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Junge Linke zum Coming Out Day / Foto: Junge Linke / Clarissa Wenninger
Fotoaktion der Jungen Linken Wr. Neustadt im Esperantopark.Foto: Junge Linke / Clarissa Wenninger

„Wann hast du dei­nen El­tern er­zählt, dass du he­te­ro bist?”

Die Jungen Linken Wr. Neustadt machen mit einer Aktion auf den internationalen Coming Out Day aufmerksam.

Freche Fotoaktion im Esperantopark

Am Freitag, den 11. Oktober, war der internationale Coming Out Day. Der weltweite Aktionstag soll Homo-, Bi- und Transsexuellen Mut machen, zur eigenen sexuellen Orientierung zu stehen. Die Jungen Linken Wr. Neustadt nahmen das zum Anlass und fragten bei einer Aktion am Freitagnachmittag im Esperantopark provokant: „Wann hast du deinen Eltern erzählt, dass du hetero bist?“– eine Frage, die heterosexuelle Menschen im Gegensatz zu gleichgeschlechtlich Liebenden selten hören.

Angst vor Diskriminierung

„Solange ‘hetero’ als normal angesehen wird und andere Formen von Sexualität als Abweichung gelten, wird es weiter Diskriminierung geben”, meint Anna Hecher, Sprecherin der Jungen Linken Wr. Neustadt. „Viele junge Menschen trauen sich nicht, sich und ihre Sexualität zu outen”, so Hecher. Sie hätten Diskriminierung in der Familie, von FreundInnen oder dem Arbeitgeber zu fürchten. Die Jungen Linken fordern daher mehr Geld für Beratungsstellen für schwule, lesbische, bisexuelle und transsexuelle Jugendliche und mehr Sensibilisierung von PädagogInnen.

Seit 1988 feiern Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transidente den Coming Out Day. Seit einigen Jahren hat er sich auch über die Grenzen der USA ausgebreitet und ist mittlerweile auch in Österreich angekommen.

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