Das 2. Wie­ner Neu­städ­ter Würschtl­thea­ter zeigt „IN­DI­EN“

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Das "2. Wiener Neustädter Würschtltheater" / Foto: Dominik Perchtold / klubkunst.at
Tobias Ofenbauer als „Heinzi Bösel“ und Florian Stohr als "Kurt Fellner“Foto: Dominik Perchtold / klubkunst.at

Wie­ner Neu­stadt: die Kul­tur­in­itia­ti­ve „glas­haus“ in­ter­pre­tiert ei­nen Film­klas­si­ker neu

Nomen es omen: Der Würstelstand wird zur Bühne und die Theater-Besucher werden zu Würstelstand-Gästen.

Das Publikum wird zwischen den Akten nicht nur musikalisch unterhalten, sondern natürlich auch mit einem 3-Gänge-Würstelstand-Menü verwöhnt. Bereits 2018 waren beim 1. Wiener Neustädter Würschtltheater die Tickets innerhalb kürzester Zeit ausverkauft und die BesucherInnen begeistert. „Nach einem derartigen Erfolg war fast klar, dass wir das wiederholen müssen und zum Glück wollten auch alle Beteiligten eine Fortsetzung.“, so Kulturmanagerin Birgit Klauser.

Das Stück „Indien“

Heinzi Bösel, kleinbürgerlicher Prolo, und Kurt Fellner, pseudointellektueller Hipster, treffen als Gastronomieinspektoren aufeinander. Doch die geplante Dienstreise durch die niederösterreichische Provinz endet vorzeitig an Rinaldas Würstelstand, wo aus Feindschaft Freundschaft wird, der selbst Hodenkrebs nichts anhaben kann.

Eine zutiefst österreichische Posse des tragikomischen Schreckens, so patschert wie das Leben selbst.

Erfolgsgarant Komikerduo

Stan Laurel und Oliver Hardy. Bud Spencer und Terence Hill. Heinzi Bösel und Kurt Fellner. Wie kaum ein anderes österreichisches Werk rückt INDIEN das Element des „Komikerpaares“ in den Mittelpunkt seiner Geschichte. Und kaum einer kennt sie nicht, jene prägnanten und divergenten Figuren aus dem Film von 1993 mit Josef Hader und Alfred Dorfer in den Hauptrollen – ein Film, der auf dem gleichnamigen Theaterstück beruht. Das 2. Wiener Neustädter Würschteltheater nimmt sich der Herausforderung an, sein eigenes INDIEN zu schaffen. Der Text, dem alles zugrunde liegt, wird kein Unbekannter sein. Das Stück aber unvergleichbar mit dem Film. So wird aus dem Road-Movie ein Kammerspiel. Aus Streber wird Hipster. Aus Gina Lollobrigida wird Paris Hilton. Aus 1993 wird 2019. Nur Kleingeist bleibt Kleingeist.

Und wo sonst könnte sich INDIEN besser wiederfinden als am Würstelstand, wo sich das Leben in all seiner Variation so skurril, tragisch, zynisch und ordinär – also schonungslos ehrlich – selbst inszeniert.

Tickets

€ 39,- inkl. 3-Gänge-Würstlstand-Menü (auch vegetarisch; ohne Getränke), der Kartenvorverkauf startet am 15.7. um 9:00 Uhr ausschließlich auf ntry.at/glashausWURST2019.

Das „2. Wiener Neustädter Würschtltheater“
Mi. 14.8., Do. 15.8., Fr. 16.8., Sa. 17.8.
Einlass 19:00, Beginn 19:30
Johannes-von-Nepomuk-Platz bei Rinaldas Würstelstand

1. Wiener Neustädter Würschtltheater / Foto: © nakedeye by nicolee

Das "1. Wiener Neustädter Würschtltheater"

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