Wr. Neustädter Modedesigner sorgt am Wiener Rotkreuzball für Furore

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Loel Grey am Rotkreuzball / Foto: zVg.
Loel Grey, Kim und La Hong auf dem Wiener Rotkreuzball (Foto: Hannes Winkler, zVg.)Foto: zVg.

Außergewöhnliche Mode aus der Hand von Loel J. Grey

Loel J. Grey, Modedesigner aus Barcelona und in Wiener Neustadt zu Hause, präsentierte auf dem Wiener Rotkreuzball eine außergewöhnliche Maske, ein Headdress, das in Zusammenarbeit mit dem Designer La Hong entstand. Die Maske wurde von Elisabeth, der letzten Kaiserin, inspiriert.

Eine Maske aus Fächern

Die Geschichte hinter dem modischen Hingucker: Nach dem Tod ihres jüngsten Sohnes Rudolf ist die Kaiserin nur noch schwarz angekleidet. Um ihre Trauer zu verdecken hält sie den Fächer wie eine Maske vor ihr Gesicht und wurde so zum Markenzeichen – das Image der fröhlichen, hübschen Kaiserin ist fort. Die spektakuläre Maske wurde von La Hong gemeinsam mit Loel Grey – dem kreativen Maskenbildner aus Wiener Neustadt – kreiert und sorgte auf dem Wiener Rotkreuzball für Aufsehen.

“Um das Geheimnis hinter dem Fächer zu entlüften, kreiere ich statt Fächern eine Maske aus vielen Fächern, wobei das Gesicht aber eindeutig zu sehen ist. Das ganze bleibt dennoch in schwarzen Trauerfarben.”, erklärt Loel Grey sein Konzept.

Von Barcelona nach Wiener Neustadt

Was ihn nach Wiener Neustadt verschlagen hat? “Ich bin in Wiener Neustadt gelandet weil mich die Liebe hierher gezogen hat. Ich finde die Stadt generell toll und nicht so stressig wie Wien. Ich mag den kulturellen und geschichtlichen Aspekt […], das Thema 2. Weltkrieg fasziniert mich vom künstlerischen Aspekt her sehr.”

Übrigens: Das Multitalent, seines Zeichens diplomierter Modedesigner, Grafiker, Illustrator, Comiczeichner und Zeichenlehrer, betreibt unter den Namen “Prisoner Design” ein Modegeschäft in der Bahngasse 13.