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Das war der Themenabend „Feminismus und Religion“ im Triebwerk

Feminismus und Religion: Geht das zusammen?

Girls & Gods / Foto: triebwerk
Verena Soltiz, Betül Celik, Antonia Patzak und Heidi KorzilFoto: triebwerk

Vergangenen Samstag fand im Triebwerk ein vielbeachteter Themenabend unter dem Titel „Girls & Gods – Feminismus und Religion“ statt. Zahlreiche interessierte BesucherInnen folgten der Einladung, den Dokumentarfilm Girls & Gods zu sehen und anschließend an einer vertiefenden Diskussion teilzunehmen.

Der Film der RegisseurInnen Arash T. Riahi und Verena Soltiz wurde bereits mehrfach ausgezeichnet und ist aktuell auf internationalen Filmfestivals zu sehen. Er setzt sich mit der Frage auseinander, ob und wie Feminismus und Religion miteinander vereinbar sind. Protagonistin Inna Shevchenko begibt sich darin auf eine dialogische Reise zu Priesterinnen, Imaminnen, Rabbinerinnen und Aktivistinnen weltweit und eröffnet neue Perspektiven auf Glauben, Macht und Gleichberechtigung.

Angeregte Podiumsdiskussion

Im Anschluss an die Filmvorführung entwickelte sich eine lebendige und differenzierte Diskussion, moderiert von Antonia Patzak. Auf dem Podium diskutierten Regisseurin Verena Soltiz (sie stammt übrigens aus Lanzenkirchen und maturierte am BORG Wiener Neustadt, wo sie auch zum Filmemachen begonnen hat), Betül Celik von der Muslimischen Jugend Österreich sowie Heidi Korzil von der Neukloster-Galerie in Wiener Neustadt. Gemeinsam mit dem Publikum wurden Fragen nach feministischen Lesarten religiöser Traditionen, nach Wandel und nach möglichen Brücken zwischen Glauben und Gleichstellung erörtert.

„Der Abend zeigte eindrucksvoll, wie groß der Bedarf an einem offenen, respektvollen Austausch zu Feminismus und Religion ist, und machte das Triebwerk einmal mehr zu einem Ort lebendiger gesellschaftlicher Debatte“, so Triebwerk-Bereichsleiter Conrad Heßler.

Nächster Kinoabend im April

Als nächstes steht im April der Film „Noch lange kein Lipizzaner“ (2025) von Olga Kosanović am Programm des Triebwerk Wohnzimmer-Kinos. Der Film behandelt den beschwerlichen Integrationsprozess in Österreich, an dessen erfolgreichem Ende die Einbürgerung steht.

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