Startseite Kultur Kasematten Das Theaterfestival „Wortwiege“ startet am Mittwoch

Das Theaterfestival „Wortwiege“ startet am Mittwoch

Wiener Neustadt: ab 25. Februar 2026 in den Kasematten

wortwiege festival 2026 / Foto: wortwiege.at
Foto: wortwiege.at

„Ungeheuer ist viel. Doch nichts ungeheurer als der Mensch“, das Antigone-Zitat von Sophokles, steht als Motto über dem diesjährigen „Wortwiege“-Festival unter der Leitung von Anna Luca Krassnigg in den Kasematten Wiener Neustadt.

Von Mittwoch, 25. Februar, bis Sonntag, 29. März 2026, stehen dabei u. a. die beiden Theaterstücke „Das Volksfest“ und „Alles gerettet“ von Helmut Qualtinger und Carl Merz, Heinrich von Kleists „Penthesilea“, „Troja Forever“, eine Neu-Beschäftigung mit dem Mythos Troja, Korhan Basarans Körpertheater „Broke’n; an odd Messiah“, ein Lesetheater von Franz Schuh zu Karl Kraus, die Theaterserie „Reden!“ sowie Dialogformate mit Gästen wie Klaus Theweleit, Daniela Strigl, Florian Scheuba, Raimund Löw, Lisz Hirn, Michael Köhlmeier, Barbara Toth und Konrad-Paul Liessmann auf dem Spielplan.

„Das Volksfest“

Eröffnet wird am Mittwoch, 25. Februar 2026, um 19.30 Uhr mit der Premiere von Helmut Qualtingers und Carl Merzs „Das Volksfest“, einer abgründigen Komödie um die menschliche Natur und die österreichische Seele, um Neugier, Sensationslust und eine Hinrichtung als Volksfest der Nation, in der Regie von Ira Süssenbach. Folgetermine: 28. Februar 2026 sowie 5., 10., 12., 14. und 18. März 2026 jeweils ab 19.30 Uhr bzw. 8. und 22. März 2026 jeweils ab 15.30 Uhr.

„Penthesilea“

Am Freitag, 27. Februar 2026, lässt dann Jérôme Junod in seiner Inszenierung von Heinrich von Kleists „Penthesilea“ erstmals Penthesilea, die Königin der Amazonen, und den griechischen Helden Achilles mitten im Trojanischen Krieg aufeinandertreffen und sich ineinander verlieben; die Premiere beginnt um 19.30 Uhr. Folgetermine: 4., 7., 11., 13., 17. und 19. März 2026 jeweils ab 19.30 Uhr sowie 1., 15. und 21. März 2026 jeweils ab 15.30 Uhr.

Lesung, Diskussion und Quiz

Am Samstag, 28. Februar 2026, lesen dann Franz Schuh und Anna Luca Krassnigg, begleitet von Stefan Sterzinger am Akkordeon, ab 15.30 Uhr „Die Kugel ist der Menschheit bei dem einen Ohr hinein und bei dem anderen hinausgegangen“, eine von Franz Schuh erstellte Textfassung der „Letzten Tage der Menschheit“ von Karl Kraus. Im ersten „Salon“ des Festivals am Sonntag, 1. März 2026, besprechen der Philosoph Peter Strasser und der Kabarettist Florian Scheuba mit Anna Luca Krassnigg unter dem Titel „Nichts ungeheurer als der Mensch“ die Abgründe des Menschen in moralischer, sozialer und politischer Hinsicht. Am Dienstag, 3. März 2026, wartet zudem ab 19.30 Uhr ein „Pub Quiz théâtral“ mit Jérôme Junod, der als Quizmaster Fragen aller Art zu den Themen des Festivals stellt.

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