Das Stadtarchiv und der Bereich Denkmalschutz der Stadt Wiener Neustadt blicken auf ein geschäftiges Jahr 2025 zurück. Von der Übernahme der Stolpersteine im Stadtgebiet über die Erweiterung von QR-Codes bei Sehenswürdigkeiten bis hin zu Sanierungen und Restaurierung von Denkmälern.
Das Stadtarchiv und der Bereich Denkmalschutz der Stadt Wiener Neustadt blicken auf ein geschäftiges Jahr 2025 zurück. Von der Übernahme der Stolpersteine im Stadtgebiet über die Erweiterung von QR-Codes bei Sehenswürdigkeiten bis hin zu Sanierungen und Restaurierung von Denkmälern.
2026 werden all diese Projekte fortgeführt und durch die Erarbeitung eines Konzepts für ein Digitales Archiv, die Überlegungen für zusätzliche Archivflächen sowie der Nutzung von Online-Plattformen für Archive erweitert.
Zahlreiche Vorhaben in Planung
„Wir dürfen auch in diesem Politikfeld nicht in der Vergangenheit leben, sondern müssen mit der Zeit gehen und fit für die Zukunft werden. Deshalb haben wir uns fürs heurige Jahr einige Innovationen vorgenommen, die wir Schritt für Schritt abarbeiten werden. Ich bedanke mich in diesem Zusammenhang einerseits bei meinem Team, andererseits aber auch bei allen, die so engagiert im Denkmalschutz tätig sind – insbesondere natürlich den Verantwortlichen im WN Denkmalschutzverein“, so der für das Archiv und den Denkmalschutz zuständige Stadtrat, Zweiter Vizebürgermeister LAbg. Rainer Spenger.
Bereits fixierte sind folgende Projekte im Bereich der Denkmalpflege:
- Begehung bzw. Besichtigung von 150 Kleindenkmäler und 127 Stolpersteinen Ende Februar/Anfang März
- Restaurierung des Ehrengrabs von Bürgermeister Felix Mießl am städtischen Friedhof (in Kooperation mit der Gemeinde Felixdorf)
- Evaluierung Sanierung Wehrgänge beim Reckturm
Ebenso wird intensiv an einem Konzept für ein Digitales Archiv gearbeitet, deren Ausgangspunkt eine Sichtung und Bewertung der digitalen Objekte und dazugehöriger Daten und die Formulierung der Anforderungen für die Archivierung sind.
Die geplanten Projekte im Jahr 2026
Zusätzliche Archivflächen – „Neues Depot“:
- Aufgrund des wachsenden Archivbestands wird es wichtig sein, weitere Archivflächen zu schaffen, damit auch weiterhin Archivgut aufgenommen werden kann.
Nutzung von Online-Plattformen für Archive:
- Geplant ist die Bereitstellung von mittelalterlichen bzw. frühneuzeitlichen Archivalien in Form von Dateien (pdf) und den dazugehörigen Daten. Auf diese Weise erreicht das Stadtarchiv weitere Zielgruppen über den regionalen Kreis hinaus.
Stärkung „Topothek“:
- Weiterführung und personelle Stärkung des Projekts „Topothek“
- Technische Weiterentwicklung (EDV-Hard- & Software, etc.)
- Erreichung von 15.000 eingescannten Bildern/Dokumenten.
Namensgebungen/Benennungen:
- Aufholprozess im Bereich der Geschlechter-Parität fortsetzen.
- Digitalisierung Namensgebungen (Straßen, Plätze, Parks, etc.)
Ausweitung der QR-Codes an Denkmälern:
- Schutträumerdenkmal
- Ingerl
- Kaiser Franz Josef-Statue











