Wie österreichisch bist du? – Es gibt wieder einen spannenden Film im Jugend- und Kulturhaus Triebwerk: „Noch lange kein Lipizzaner“ geht der Frage nach, was macht Menschen zu „echten ÖsterreicherInnen?“
„Die Macht geht vom Volk aus“, das steht in der österreichischen Verfassung – doch wer ist das Volk, wenn in Wien mittlerweile über ein Drittel der Bevölkerung nicht wahlberechtigt ist?
Ein Film über Zugehörigkeit
Einbürgerung scheint in Österreich ein wahrer „Struggle“ zu sein. So auch für die Regisseurin Olga Kosanović, die, obwohl in Österreich geboren und aufgewachsen, die Staatsbürgerschaft bisher nicht erlangen konnte. In einem Kommentar in einer Tageszeitung zu ihrem Fall schreibt jemand: „Wenn eine Katze in der Hofreitschule Junge wirft, sind das noch lange keine Lipizzaner“. Abgrenzung schafft das Gefühl von Identität und Zusammenhalt: Eines starken Wir-Gedankens. Welcher Identitätsbegriff liegt einer Gesetzgebung zugrunde, die die Gesellschaft in „Wir“ und „die Anderen“ teilt? Ein Film über Zugehörigkeit – und den zweiten Versuch der Regisseurin, (endlich ganz) dazuzugehören. Mit DarstellerInnen und GesprächspartnerInnen wie Toxische Pommes, Judith Kohlenberger, Robert Menasse u.v.a.m
Abgründe, Absurditäten und Tücken
Mit spielerischer Leichtigkeit, Humor und mithilfe vieler ExpertInnen lernen wir das Staatsbürgerschaftssystem in Österreich kennen, seine Abgründe, Absurditäten und Tücken. Da stellt sich die Frage: „Wie österreichisch bist du?“ oder „Was ist denn ein echter Österreicher?“ – das Diskussionspotenzial ist enorm!
Kino im Triebwerk
Samstag, 25. April 2026
Einlass: 19:00, Beginn: 19:30, € 6,-
Kartenreservierung: info@triebwerk.co.at











