Jörg Do­bro­vichs Far­ben­welt in St. Pe­ter an der Sperr

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Wie­ner Neu­stadt – am 28. Au­gus­t er­öff­ne­t Jörg Do­bro­vich in St. Pe­ter an der ­Sperr die Aus­stel­lung „image­nes que ar­den: vom ­glü­hen der bil­der“.

Während der bis 28. September geöffneten Ausstellung sind auch im Raum schwebende Klangbilder zu hören, die von Erhard Bauer und Gudrun Kane zu den Bildern von Jörg Dobrovich spontan akustisch gemalt wurden. „Farben beginnen manchmal ihr Eigenleben, meinen noch vom Gegenstand her zu kommen, haben aber den lokalen Ton schon verlassen und dem Dargestellten gemäß gewandelt.“ (Jörg Dobrovich) In der Ausstellung sind großformatige Bilder zu sehen, Landschaften (sehr oft solche der Seele), wenn es auch manchmal um den weiblichen Körper geht. Auch hier dominiert Rot. Es gibt ein Unten (Erde) und ein Oben (Himmel), wo manchmal Engel erscheinen; die Verbindung zum Transzendenten herstellend.

Persönliche Mythologien und Metaphern

Seine Arbeiten sind aus vielen Schichten, Materialien und Übermalungen gefügt. Sie entstehen selten in einem Arbeitsgang, meist über längere Arbeitsphasen und Pausen hinweg. Aufmerksamen Betrachtern seiner Materialbilder teilen sich die starken mexikanischen Elemente seiner Assoziationen mit. Er stöbert in mexikanischer Landschaft, Folklore und Archäologie die rätselhafte, faszinierende Mystik hervor, die wir einfachheitshalber summarisch Maya- und Aztekenkultur nennen.  Ausstellung St. Peter an der Sperr Öffnungszeiten: Mittwoch, Freitag, Samstag, Sonn- und Feiertag von 10 bis 16 Uhr, Donnerstag von 10 bis 20 Uhr. Weitere Infos finden Sie auf der Website des Stadtmuseum Wiener Neustadt.