„Ge­sich­ter ei­ner Stadt“ – Aus­stel­lungs­er­öff­nung im Neu­klos­ter

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Ausstellung "Gesichter einer Stadt" / Foto: © Claus/TherMilAk
Kuratorin Heidi Korzil, GR Erika Buchinger, Künstlerin Ursula Fasching-Carnaval und P. Walter LudwigFoto: © Claus/TherMilAk

Wie­ner Neu­stadt: neue Aus­stel­lung in der Neu­klos­ter Ga­le­rie

Am Abend des 5. Juli 2019 eröffnete GR Erika Buchinger die Ausstellung „Gesichter einer Stadt“ der Künstlerin Ursula Fasching-Carnaval.

Nach der Begrüßung der zahlreich erschienenen Gäste und Vertreter der Gemeinde, Schulen, MilAk und dem Kunstbereich, stellte Prior P. Walter Ludwig die Frage, ob eine Stadt überhaupt ein Gesicht habe. Das Gesicht verändert sich im wahren Leben ständig, aber es bewahrt seine Identität. Auch eine Stadt, sie atme, sie schaue, sie nehme auf und entlasse. Das Bleibende unter den vielen Gesichtern zu erfassen, sei Aufgabe der Künstler, so der Prior.

Spontane Zeichnungen

Die einführenden Worte von Heidi Korzil war von Freundschaft und Bewunderung für die Künstlerin gekennzeichnet. Für sie seien Gesichter im Leben wichtig. Die fände sie überall: bei einem Pfarrfest, im Spital, in einem Ärzteraum aber auch auf einer Baustelle. Schon in früher Jugend begann Ursula Fasching-Carnaval mit dem Zeichnen. Das spontane Zeichnen sei ihr am liebsten und die Grafik ihr favorisiertes künstlerische Medium.

Eigenproduktionen und Auftragswerke

In der Ausstellung sind Grafiken und Farb-Kunstdrucke von Wiener Neustadt zu sehen, die sie selbst im Atelier herstellt. Die Motive entwickelt sie selbst, aber es sind auch Auftragswerke, bei denen dann Farbe ins Spiel kommt. Die Künstlerin sprach von ihrer Faszination für die Geschichte der Stadt, aber auch für deren Herrscher. Bei den Auftragswerken für die Theresianische Militärakademie stehen Kaiser Maximilian I., Maria Theresia oder die Burg selbst im Mittelpunkt. „Dies sind keine spontanen Zeichnungen, sie sind mehr überlegt, sie entstehen oft, wie bei Kaiser Maximilian I., zuerst schwarzweiß und danach kommt die Farbe hinzu, aber manchmal bleiben sie schwarzweiß“, erklärt die Künstlerin

Zuletzt übermittelte GR Erika Buchinger die besten Grüße von Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger und freute sich, „dass sich die Künstler mit dem Thema unserer Stadt im Jahr der Landesausstellung auseinandersetzen“. Nach der herzlichen Gratulation erklärte sie die Ausstellung für eröffnet.

Die Ausstellung ist jeweils am Sonntag von 9 bis 12 Uhr geöffnet sowie nach tel. Vereinbarung unter 02622/23102.

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