Das Film­fes­ti­val „Fron­ta­le“ star­tet in die 7. Auf­la­ge

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Wie­ner Neu­stadt: Spiel­fil­me, Kurz­fil­me und Spe­cials vom 15. bis 19. No­vem­ber 2017

Die siebente Auflage des Internationalen Filmfestivals „Frontale“ in Wiener Neustadt, die heuer von Mittwoch, 15., bis Sonntag, 19. November, über die Bühne geht, findet erstmals im Stadttheater statt. Hier, wo zum letzten Mal vor 18 Jahren Filme gezeigt wurden, soll mit der vom Land Niederösterreich unterstützten Anschaffung eines digitalen Filmprojektors nun eine weitere Kinoära starten.

Eröffnet wird am Mittwoch, 15. November, um 18 Uhr mit Videos über die Kinogeschichte Wiener Neustadts, einem ersten Kurzfilmblock mit „Meinungsaustausch“, „Urban Audio Spectrum“ und „A Beautiful Day“, dem Spielfilm „Licht“ von Barbara Albert sowie einem Bühnengespräch mit Phedon Papamichael, den Schauspielern Katja Holm, Maresi Riegner und Lukas Miko sowie dem Produzenten Michael Kitzberger.

Die Filme der Frontale 2017

Im Programm sind an den fünf Festivaltagen wichtige aktuelle Produktionen aus österreichischer und deutscher Produktion, sowie auserlesene internationale Kurzfilme zu sehen.

  • „Licht“ von Barbara Albert (15. 11.): Künstlerdrama um eine blinde Pianistin, die im Wien des Rokoko als Wunderkind galt. Mit Maria Dragus, Devid Striesow und Lukas Miko.
  • „Siebzehn“ von Monja Art (16. & 17. 11.): Coming-of-Age-Drama über eine Gruppe von Teenagern aus der Umgebung von Wiener Neustadt. Mit Elisabeth Wabitsch, Vanessa Otzinger, Alexander Wychodil. Siegerfilm beim Festival Max Ophüls Preis 2017 in Saarbrücken.
  • „Die Migrantigen“ von Arman T. Riahi (17. 11.): Multi-Kulti-Komödie über zwei gebürtige Wiener, die für eine TV-Dokumentation so tun, als wären sie Migranten mit kleinkriminellem Touch. Mit Faris Rahoma, Aleksandar Petrovic, Doris Schretzmayer. Publikumspreis beim Nashville Film Festival,USA.
  • „Toni Erdmann“ von Maren Ade (18. 11.): Tragikomisches Vater-Tochter-Drama, das weltweit zum Erfolg wurde und demnächst ein US-Remake (mit Jack Nicholson und Kristen Wiig) bekommt. Mit Peter Simonischek, Sandra Hüller. Europäischer Filmpreis, Deutscher Filmpreis, Oscar-Nominierung.
  • „Fremde Tochter“ von Stephan Lacant (18. 11.): Multi-Kulti-Beziehungsdrama. Mit Elisa Schlott, Hassan Akkouch, Heike Makatsch. Österreich Premiere!
  • „Untitled“ von Monika Willi (18. 11.): Reise-Dokumentation, die von Monika Willi aus dem nachgelassenen Bildmaterial von Regisseur Michael Glawogger montiert wurde, der während der Dreharbeiten in Afrika verstarb. Sprecherin: Birgit Minichmayr. Weltpremiere bei der Berlinale 2017. Diagonale-Preis für Kameramann Wolfgang Thaler (beste Bildgestaltung).
  • „Die beste aller Welten“ von Adrian Goiginger (19. 11.): Kindheits-Drama über einen Siebenjährigen, dessen Mutter es trotz ihrer Drogenabhängigkeit schafft, ihm die beste aller Welten zu bereiten. Mit Verena Altenberger, Jeremy Miliker, Lukas Miko. Kompass-Perspektive-Preis der Berlinale 2017. Diagonale-Publikumspreis.

Bei diesen Filmen sind zusätzlich zu den Vorführungen Publikumsgespräche angesetzt, zu denen Regisseure (u.a. Monja Art, Arman T. Riahi und Adrian Goiginger) sowie Schauspieler (u.a. Peter Simonischek, Lukas Miko, Verena Altenberger und Birgit Minichmayr) erwartet werden.

Ergänzt wird das Spielfilmangebot mit fünf weiteren Kurzfilmblöcken sowie den Specials „Layers of Life“, „10 Jahre Neustadt Krocha“ und „Stage Reading“.

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Nähere Informationen und das detaillierte Programm bei der „Frontale“ unter 02622/373-708 und auf frontale.at; Karten bei der Hotline 02622/373-311 und auf Oeticket.com.