Rund 400 Gäste feierten am Donnerstagabend die Eröffnung der Ausstellung „Prachensky. Ein Malerleben in Rot“ im Museum St. Peter an der Sperr. Unter den zahlreichen Ehrengästen befanden sich der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland Vito Cecere, der Bürgermeister von Wiener Neustadt, Klaus Schneeberger, Kulturstadtrat Franz Piribauer, der Theologe Friedhelm Menekes, die Museumsdirektoren Hans-Peter Wipplinger (Leopold Museum) und Klaus Albrecht Schröder (WAM) sowie zahlreiche Künstlerinnen und Künstler.
Das Sammlerpaar Werner Trenker und Sonja Zsolnai-Kasztler eröffnete die Schau im eindrucksvollen Kirchenraum, begleitet von den Kuratoren Florian Steininger und Barbara Steininger- Wetzlmair und der Direktorin des Museums St. Peter an der Sperr Julia Schlager. Auch Brigitte Prachensky, der Witwe des Künstlers war anwesend und bewegt von der besonderen Kuratierung und Präsentation. Die Eröffnung war ein stimmiges Fest, das die besondere Atmosphäre der Ausstellung eindrucksvoll spürbar machte.
“Rot hat so viel Kraft”
Die von der Sammlung Werner Trenker präsentierte Ausstellung ist von 5. September bis 2. November 2025 zu sehen und widmet sich dem Lebenswerk des bedeutenden österreichischen Malers Markus Prachensky (1932–2011). Seine charakteristisch in Rottönen gehaltenen, abstrakt-expressionistischen Arbeiten entfalten im gotischen Kirchenraum von St. Peter an der Sperr eine faszinierende Wirkung und lassen Besucher:innen in einen atmosphärisch dichten Kunstkosmos eintauchen.
Menschen an Kunst heranführen
„Etwas Neues zu schaffen und zu gestalten, ist das Schönste, das man als Mensch erleben darf. Mir ist es wichtig, Menschen mit meiner Sammlung an Kunst heranzuführen und ihnen dadurch neue Welten zu eröffnen“, so Sammler Werner Trenker. Seine Lebensgefährtin Sonja Zsolnai-Kasztler ergänzt: „Wir haben uns Markus Prachenskys malerischem Kosmos verschrieben und freuen uns, diese Faszination teilen zu dürfen.“
Die Schau umfasst zentrale Werkblöcke aus allen Schaffensphasen Prachenskys – vom konstruktiv-geometrischen Frühwerk der 1950er-Jahre über die ikonischen Rouge sur Noire-Serien und die Los Angeles Paintings bis hin zum Spätwerk Battaglia di San Romano von 2010.












