Das „1. Wiener Neustädter Würschtltheater“

Foto: 1. Wiener Neustädter Würschtltheater
Constantin Luger (Musiker), Birgit Klauser (Produktion | glashaus), Elena Schwarz (Regie | glashaus), Thomas Kodnar (Autor | clubpoesie), Rinalda Pinzini (Rinaldas Würstlstand) Foto: © nakedeye by nicolee

Wiener Neustadt: der Würstelstand wird zur Bühne

Die Kulturinitiative „glashaus“ ist für ihre unkonventionellen Projekte bekannt und diesen Sommer erscheint ihr nächstes, außergewöhnliches Bühnenwagnis. Ende August findet am Wiener Neustädter Nepomukplatz bei Rinaldas Würstelstand zum ersten Mal das „1. Wiener Neustädter Würschtltheater“ statt – ein Open-Air Theater direkt am Würstelstand. Gespielt wird „Die Würschtlübung“, eine Adaption von Thomas Kodnar des Stücks „Die Wunderübung“ von Daniel Glattauer.

Der Würstelstand wird zur Bühne und die Theater-Besucher werden zu Würstelstand-Gästen. Neben einer vegetarischen Alternative erwarten die BesucherInnen beim 3-Gänge-Würstelstand-Menü die Klassiker Frankfurter oder Käsekrainer, welche sie genießen während sich vor ihren Augen eine Paartherapie der etwas anderen Art auftut.

Das Stück

Martina und Nina haben Beziehungsprobleme der etwas anderen Art. Am Würstlstand von Rinaldo, seines Zeichens Paartherapeut der etwas anderen Art, sind sie damit genau an der richtigen Adresse. Findet zumindest Rinaldo. Eine Komödie über die Schattenseiten „moderner“, liberaler Romanzen und die Absurdität der proletarischen Alltagspsychologie.

Neben der kulinarischen Begleitung wird Constantin Luger als musikalische Unterstützung den Abend in der Rolle „des Straßenmusikers“ bereichern. Im Gepäck hat er sein erstes deutschsprachiges Album „Berlin bis Wien“ unter anderem mit dem Song „Wirschtlstaund“.

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Tickets kosten € 35,- (inkl. 3-Gänge-Würstlstand-Menü, auch vegetarisch; ohne Getränke) und sind ab sofort via office@glashauskollektiv.com erhältlich. Termine: Do. 30. August 2018, Fr. 31. August 2018, Sa. 1. September 2018, Einlass 18:30, Beginn 19:00

Die Initiative „glashaus“

glashaus ist eine Kulturinitiative im Bereich Film- und Theaterproduktion und wird als eingetragener Verein geführt. Bei ihren Projekten wird neben konventionellen Umsetzungsformen besonders auf neuartige und/oder spartenübergreifende, transmediale künstlerische Ansätze gesetzt.

„Wir haben aus dem Namen einen Verein gemacht. Aus dem Verein eine Marke. Und aus der Marke ein Versprechen. Das Versprechen anspruchsvolle, künstlerische, professionelle Kulturarbeit zu produzieren und anzubieten.“, so Gründerin Birgit Klauser.

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