ZV Mc­Do­nald’s Wie­ner Neu­stadt fi­xiert Ein­zug ins CUP-Se­mi­fi­na­le

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WHA-Team ZV McDonald’s Wiener Neustadt / Foto: Fotoarchiv ZV Handball McDonald’s Wiener Neustadt
Foto: Fotoarchiv ZV Handball McDonald’s Wiener Neustadt

Wiener Neustadts Handballerinnen feiern überlegenen 38:21-Heimsieg gegen UHC Admira Landhaus

Die Losfee hatte es bei der Auslosung des Viertelfinales des ÖHB-CUP mit den Wiener Neustädterinnen gut gemeint. Denn der gezogene Gegner UHC Admira Landhaus war das Wunschlos der Wiener Neustädterinnen und nach der Papierform der leichteste Gegner.

Erwarteter Sieg gegen Wunschgegner

Die Mannschaft des Wiener Traditionsverein UHC Admira Landhaus steht seit Anbeginn der Saison ganz hinten in der Tabelle und gilt als Abstiegskandidat Nr. 1. In der WHA-Hinrunde feierten die ZV McDonald’s Wiener Neustadt Handballerinnen gegen die Wienerinnen auswärts einen klaren Sieg. Sowohl die Mannschaft von Wiener Neustadts Trainer Erwin Rasch als auch die heimischen Fans waren überzeugt dass der Aufstieg ins ÖHB-CUP-Semifinale eine klare Sache sei.

Dominanz von erster Minute an

Und es sollten auch alle Recht behalten. Die Rasch-Sieben nahm vom Anpfiff weg das Heft in die Hand und dominierte das Spiel klar. Aus einer gut stehenden Abwehrreihe heraus dirigierte Wiener Neustadts Regisseurin Dolores Rajic die Angriffe der Heimischen. Zudem erwies sie sich mit 5 eingenetzten Strafwürfen einmal mehr als bombensichere Werferinnen von der 7-Meter-Linie. Die junge Viktoria Kaiser spielte im Rückraum groß auf und kürte sich mit 9 Treffern zur Toptorschützin der Wiener Neustädterinnen. Das Visier gut eingestellt hatten auch Flügelflitzerin Katalin Gorza (7 Treffer), Rückraumbomberin Katalin Jenöfi und Kreisspielerin Agnete Grigaite (jeweils 4 Tore).

Mit Kantersieg ins CUP-Semifinale

Die Überlegenheit der Damen des ZV Handball McDonald’s Wiener Neustadt manifestierte sich bereits zur Pause mit einer 16:7-Halbzeitführung. Auch im zweiten Spielabschnitt ließen die Wiener Neustädterinnen nichts anbrennen, erzielten weitere 22 Tore und begeisterten damit ihre Fans. Die Gäste aus der Bundeshauptstadt bemühten sich zwar, waren aber einmal mehr gegen die Übermacht von Lisa Heidinger & Co chancenlos. Wiener Neustadts Damen feierten an diesem Freitagabend einen ungefährdeten, in seiner Höhe auch verdienten, 38:21-Kantersieg gegen UHC Admira Landhaus und stehen damit im Semifinale des ÖHB-CUP. Die Auslosung der Semifinal-Paarungen findet am Dienstag in Zentrale des Österreichischen Handballbundes statt.

Coach Rasch: „Jede Spielerin hat toll gekämpft“

Wiener Neustadt Coach Erwin Rasch zeigte sich nach dem Spiel mit der Leistung seines Teams zufrieden: „Meine Mannschaft hat ihren Gegnerinnen klar deren Grenzen aufgezeigt. Wir sind in der Abwehr gut gestanden, haben die richtigen Rezepte gegen die quirligen Angriffsspielerinnen von Admira Landhaus gefunden und diese damit neutralisiert. Jede einzelne unserer Spielerinnen hat toll gekämpft und sich gut ins Kollektiv eingefügt. Selbst als wir in der zweiten Halbzeit vermehrt durchwechselten, und unseren jungen Nachwuchstalenten viel Einsatzzeiten gaben, waren wir weiterhin klar die bessere Mannschaft. Die arrivierten Spielerinnen haben das Match schnell klar gemacht und die Jungen konnten zeigen was sie drauf haben.

Nun stehen wir im Semifinale und sind auch schon auf die Auslosung gespannt. Heute wird noch ein wenig gefeiert, aber in Wahrheit liegt unser Fokus schon auf dem Heimspiel gegen Hypo NÖ 1, unserem nächsten Meisterschaftsspiel. Wir wollen dem Meisterschaftsfavoriten aus der Südstadt bei uns zu Hause natürlich einen heißen Tanz bieten und wenn alles passt endlich einmal schlagen. Dass dies möglich ist hat Korneuburg mit dem +2-Heimsieg gegen Hypo NÖ 1 im Herbst gezeigt. Dazu müssen aber alle unsere Spielerinnen in Topform sein und die Mannschaft ihr Potential zu hundert Prozent abrufen. Wir werden auf jeden Fall die Zeit bis zum 13.02.2016 nutzen und uns intensiv auf diese Partie vorbereiten.“