Neu­er Re­kord an Zer­ti­fi­zie­run­gen für NÖ Ju­gend-Part­ner­ge­mein­den

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Jugend-Partnergemeinden-Niederoesterreich / Foto: © NLK Filzwieser
Extremsportler Michael Strasser, Moderatorin Mariella Gittler, Jugend-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Vizebürgermeister Christian StockerFoto: © NLK Filzwieser

LR Teschl-Hof­meis­ter: Enor­mes In­ter­es­se der Ge­mein­den an ak­ti­ver Ju­gend­be­tei­li­gung

Im Rahmen einer Festveranstaltung wurden kürzlich in der Arena Nova in Wiener Neustadt die Zertifizierungen als „NÖ Jugend-Partnergemeinde NEU“ von Jugend-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister vergeben.

40 Prozent mehr Zertifizierungen

Die Zertifikate sind von 2019 bis 2021 gültig. „233 – so viele Gemeinden wie noch nie, werden in den kommenden drei Jahren den Titel Jugend-Partnergemeinde tragen“, ist Teschl-Hofmeister über diese Rekordzahl erfreut. „Eigentlich überrascht es mich aber nicht, denn was unsere Gemeinden für die Jugend leisten, erlebe ich Tag für Tag im ganzen Land. Ich sehe umfangreiche Angebote und großes Engagement – für und vor allem gemeinsam mit der Jugend.“ Mehr als 20 Jugendorganisationen aus Niederösterreich präsentierten begleitend ihre hervorragenden Angebote im Rahmen des NÖ Jugendforums 2019 und die Organisatoren der NÖ Landesausstellung in Wiener Neustadt belohnten die 233 Gemeinden, die zertifiziert wurden, mit Eintrittskarten zu „Welt in Bewegung“.

Ein Gastvortrag von Michael Strasser, der mit seiner Aktion ICE2ICE für Furore gesorgt hat, stand ebenfalls am Programm der Festveranstaltung. Von Alaska nach Feuerland mit dem Fahrrad – so viel Ausdauer, Motivation und Willenskraft war für viele Jugendgemeinderäte und Vertreter der Jugendorganisationen eine willkommene Bestätigung, Projekte engagiert zu planen und erfolgreich umzusetzen.

Qualitätszeichen für Gemeinden

Die Zertifizierung ist für die Gemeinde ein Qualitätszeichen. Der Bogen der Kriterien für eine Jugend-Partnergemeinde spannt sich von der aktiven Mitbeteiligung in der Gemeinde, das Raumangebot für die Jugend bis hin zu Jobinitiativen, persönlichen Zukunftsperspektiven und ein gutes Informationsangebot in der Gemeinde. Darüber hinaus gab es bei der aktuellen Zertifizierung erstmalig die Gelegenheit, ein besonderes „Herzensprojekt“ im Jugendbereich zu beschreiben. Vom innovativen Jugend-Fun-Court über den gemütlichen Jugendtreff für die Freizeit bis zum kreativen Projekt im Bereich politischer Bildung reicht dabei das Spektrum. Diese neuartige Möglichkeit, sich zu einer „NÖ Jugend-Partnergemeinde PLUS“ zu steigern, wurde von 161 Gemeinden genutzt.

Mit der Aktion NÖ Jugend-Partnergemeinde ist gewährleistet, dass Jugendarbeit keine einmalige, sondern eine langfristige Investition in die Zukunft einer Gemeinde und ihrer Jugend ist. Darüber hinaus ist die Zertifizierung ein starkes Zeichen der Jugendpolitik des Landes, das als einziges Bundesland Jugendgemeinderätinnen und Jugendgemeinderäte in allen Gemeinden gesetzlich verankert hat.

Vielfältiges Engagement

„Unsere Jugendgemeinderätinnen und Jugendgemeinderäte gestalten ihr Umfeld aktiv und sehr attraktiv. Ein Dank gebührt auch den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern für ihr großes Engagement. Mit ihnen, dem NÖ Gemeindebund und dem NÖ Gemeindevertreterverband und vor allem auch mit unseren Jugendorganisationen, haben wir starke Partner für die jungen Menschen in unseren Gemeinden“, freut sich Teschl-Hofmeister über die Rekordbeteiligung.

Besonders stark macht sich Landesrätin Teschl-Hofmeister auch für mehr EU-Gelder im Bereich der kommunalen Jugendprojekte: „Wir führen auf allen Ebenen Gespräche, um mehr ERASMUS+ Projektmittel in die Gemeinden zu bringen. Immerhin hat die Europäische Union ihr Budget für den Jugendbereich bis 2027 mehr als verdoppelt. Diese Gelder müssen vor allem auf kommunaler Ebene ankommen. Dafür werde ich mich stark einsetzen.“

Jugendberatung Auftrieb / Foto: Verein Jugend & Kultur

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