Das Stadtpolizeikommando und der Ordnungsdienst der Stadt Wiener Neustadt führten im September, Oktober und November Schwerpunktaktionen in der Innenstadt durch. Kontrolliert wurde die Geschwindigkeit der Fahrrad- und E-Scooterfahrerinnen und -fahrer.
Erlaubt sind 5 km/h, angehalten wurden die Nutzerinnen und Nutzer bei einer Geschwindigkeit von mehr als 14 km/h. Insgesamt wurden 135 E-Scooter- und 287 Radfahrerinnen und -fahrer kontrolliert. Es wurden 112 Abmahnungen ausgesprochen, 24 Organmandate und fünf Anzeigen erlassen.
“Nehmen Sie Rücksicht aufeinander”
„Die Schwerpunktaktionen in unserer Innenstadt werden von den Wirtschaftstreibenden und Fußgängerinnen und Fußgängern sehr gut aufgenommen. Gerade in den Fußgängerzonen, wo Kinder, Erwachsene oder ältere Bürgerinnen und Bürger zu Fuß unterwegs sind, ist es wichtig, dass sich Fahrradfahrerinnen und -fahrer sowie E-Scooter-Nutzerinnen und -Nutzer die vorgegebene Geschwindigkeit einhalten. Diese Regel ist wichtig, um die Sicherheit eines jeden zu gewährleisten, egal ob man zu Fuß oder mit dem Rad oder E-Scooter unterwegs ist. Daher unsere Bitte: Halten Sie sich an die Geschwindigkeit, die vorgegeben ist, nehmen Sie Rücksicht aufeinander!“, so Bürgermeister Klaus Schneeberger und Sicherheitsstadtrat Kevin Pfann.
Die Zahlen der Schwerpunktaktionen auf einem Blick:
- 422 Kontrollen
- 112 Abmahnungen
- 24 Organmandate
- 5 Anzeigen
Reaktionen durchwegs positiv
„In den vergangenen Jahrzehnten hat sich das Verkehrsgeschehen im Innenstadtbereich entscheidend gewandelt. Speziell durch die Öffnung der drei Fußgängerzonen für den Fahrrad- und Scooterverkehr kommt es aufgrund der Massierung der Verkehrsströme temporär zu beschwerdeträchtigen Situationen zwischen Fußgänger- und erlaubtem Fahrzeugverkehr. Aus diesem Grund werden regelmäßig Schwerpunktaktionen in Absprache mit dem städtischen Ordnungsdienst, dem uniformierten Fahrraddienst und weiteren Verkehrskräften des SPK WN durchgeführt. Bei diesen zeigt sich, dass sich viele Zweiradfahrer an die Geschwindigkeitsbeschränkung in den Fußgängerzonen halten! Bei geringfügigen Überschreitungen wird mit Abmahnung vorgegangen, bei höheren mittels Organmandates bzw Anzeige an das Polizeikommissariat WN. Als Stadtkommandant bedanke ich mich ganz besonders bei allen verantwortungsvollen Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Verkehrsgeschehen besonders im Innenstadtbereich! Die Reaktionen der Bevölkerung zu den gemeinsamen Aktionen möchte ich als eindeutig positiv hervorstreichen. Die akkordierten Schwerpunktüberwachungen werden auch in den nächsten Jahren fortgesetzt“, so Stadtpolizeikommandant Manfred Fries.











