Wiener Neustadt: Umbau im Stadtmuseum und der Ausstellungskirche

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Rahmenflohmarkt im Stadtmuseum / Foto: Wiener Neustadt/Pürer
Die Mitarbeiter des Stadtmuseums, hier Johann Schörner und Alexander Carniel, laden anlässlich des letzten Wochenendes im Museum zum Bilderrahmenflohmarkt.Foto: Wiener Neustadt/Pürer

„Kehraus“ im Stadtmuseum – Flohmarkt vor dem Umbau

Im Stadtmuseum sowie in der Ausstellungskirche St. Peter an der Sperr starten mit September die Umbauarbeiten für die Landesausstellung. Am Samstag, den 29. Juli, sowie am Sonntag, den 30. Juli, gibt es die Möglichkeit, das Museum ein letztes Mal im „alten Stil“ zu sehen – der Eintritt ist dabei frei, zudem wartet ein Rahmen- und Katalogeflohmarkt.

Rahmen-Flohmarkt im Stadtmuseum

Zahlreiche Bilderrahmen, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben und nicht ins Inventar aufgenommen wurden, sowie die Mehrfachexemplare von Kunstkatalogen suchen vor dem großen Umbau einen neuen Verwendungszweck und sollen auf Basis einer Spende neue Besitzer finden. Der Erlös kommt der Anschaffung einer neuen Vitrine für die „Grabtafel des Florian Winkler“ zugute, einem wertvollen Gemälde aus dem 15. Jahrhundert.

Von 10 bis 16 Uhr ist das Stadtmuseum an diesen beiden letzten Tagen bei freiem Eintritt geöffnet. Bis zum Abschluss der Umbauarbeiten im Herbst 2018 bleibt das Museum dann geschlossen.

Architektonische Neugestaltung

Im Rahmen der Vorbereitungen für die NÖ Landesausstellung 2019 wird der Bereich „St. Peter an der Sperr – Kloster – Stadtmuseum – Bürgermeistergarten“ neben den „Kasematten“ das zweite wichtige Zentrum sein. Aus diesem Grund wird der gesamte Ort neu strukturiert und architektonisch neu gestaltet. Die einzelnen Bauteile werden funktionell wie auch visuell miteinander verbunden, das Stadtmuseum erhält einen neuen Vorplatz sowie ein neues Eingangsportal. Durch die neuen Dächer und die vielfältigen Funktionen der Räumlichkeiten steht die Umgestaltung unter dem Motto „alles unter einem dach…“.

Dahinter steht das Wiener Neustädter Büro „koup architekten ZT GmbH“, das aus einem Architektenwettbewerb als Sieger hervorging. Die Arbeiten sollen bis Herbst 2018 abgeschlossen sein – die Kosten belaufen sich auf rund 5 Millionen Euro und werden vom Land Niederösterreich aus dem Gesamtbudget für die Landesausstellung 2019 getragen.