Wie­ner Neu­stadt: Ide­en­wett­be­werb „Dorf in der Stadt“

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Jetzt star­tet auch die Stadt ei­nen Ide­en­wett­be­werb zur Zu­kunft des Foh­len­hof-Are­als

Die Stadt Wiener Neustadt startet unter dem Titel „Dorf in der Stadt“ einen Ideenwettbewerb zur Zukunft des Fohlenhof-Areals im Akademiepark. Ab sofort können diesbezügliche Vorschläge im Rathaus eingebracht werden. Alle Ideen, die bis Ende Jänner 2018 einlangen, werden im Rahmen des Stadtentwicklungsprozesses „STEP 2030“ diskutiert und behandelt.

Die Stadt Wiener Neustadt startet unter dem Titel „Dorf in der Stadt“ einen Ideenwettbewerb zur Zukunft des Fohlenhof-Areals im Akademiepark. Ab sofort können diesbezügliche Vorschläge im Rathaus eingebracht werden. Alle Ideen, die bis Ende Jänner 2018 einlangen, werden im Rahmen des Stadtentwicklungsprozesses „STEP 2030“ diskutiert und behandelt.

Der Prozess wird von DI Walter Kirchler, dem Geschäftsführer der NÖ.Regional.GmbH, fachlich begleitet: „Ich bin hier sehr gerne mit im Team, weil das Projekt städteplanerisch äußerst interessant ist. Ein derart wichtiges Areal am Rande der Stadt zu attraktivieren und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern für die Zukunft zu gestalten, stellt eine spannende Aufgabe dar. Ich freue mich auf alle Einsendungen, die wir dann im Rahmen von STEP 2030 einer detaillierten Bewertung unterziehen können.“

So funktioniert die Teilnahme

Es gibt Teilnahmekarten, die in beiden Rathäusern aufliegen und online abrufbar sind. Diese Karten einfach ausfüllen und dann entweder per Email oder per Post senden bzw. einfach beim Infopoint Altes Rathaus bzw. der Bürgerservicestelle Neues Rathaus abgeben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können Ideen anonym oder unter Nennung von Namen und Kontaktdaten abgeben, der Einsendeschluss ist der 31. Jänner 2018.

Grüne: Ideenwettbewerb ist Augen-Auswischerei

„Der Erhalt der Grün- und Landwirtschaftsflächen ist Gebot der Stunde. Klimaschutz bedeutet Schutz von Grünräumen und Baumbeständen in der Stadt. Der Ideenwettbewerb der Stadt macht keine Vorgaben, die prächtigen Bäume am Areal zu erhalten. Das ist Politik der Klimasünder und hat nichts mit Nachhaltigkeit zu tun. Es braucht nun ein klares Bekenntnis der ÖVP zum Grünraumerhalt und zu einem gut ausgearbeiteten, transparenten Stadtentwicklungsplan“, so die Grüne Stadtparteichefin Tanja Windbüchler.

IG „Akademiepark für Alle“ gegen anonyme Teilnahme

Die Interessensgemeinschaft Akademiepark für Alle, die für den Erhalt der Grün- und Parkflächen kämpft, begrüßt den Ideenwettbewerb der Stadt, hat sie doch selbst einen solchen im Sommer gestartet, um der Bevölkerung die Möglichkeit zu bieten, ihre Wünsche und Ideen zu konkretisieren und kundzutun. Die Einsendefrist zum Ideenwettbewerb der IG ist kürzlich zu Ende gegangen.

DI Regina Halbwidl: „ Die IG freut sich über die rege Teilnahme, eine Fülle und Vielfältigkeit an zukünftigen Nutzungsmöglichkeiten ist bei ihrem Wettbewerb eingelangt und diese werden in den nächsten Monaten der Öffentlichkeit präsentiert. Die Stadt kann mit Ihrem Wettbewerb noch wesentlich mehr Menschen erreichen und so kann dieser Ideenwettbewerb ein voller Erfolg werden und am Fohlenhof im Akademiepark ein Projekt entstehen lassen, das die Bedürfnisse eines möglichst großen Anteils der Bevölkerung befriedigt. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Ideen veröffentlicht werden, die Personen von denen die Ideen stammen nicht anonym bleiben und, dass die eingesandten Ideen verbindlich in eine zukünftige Planung miteingebunden werden.“

„Der Titel ‚Dorf in der Stadt‘ kann und soll laut Presseaussendung der Stadt durchaus ein Motto darstellen, aber muss er das auch? Sind in diesem Ideenwettbewerb nun auch Ideen abseits einer Wohnnutzung zulässig? Die Interessensgemeinschaft Akademiepark für Alle setzt sich ja schon seit Monaten für eine nachhaltige und öffentliche zukünftige Nutzung des Areals ein, bei der keine weiteren Grünflächen innerhalb des Parks verbaut werden.“, so Mag. Irene Zvieger zum Ideenwettbewerb der Stadt.