Wie­ner Neu­stadt: 20 Jah­re Ju­gend­be­ra­tung „Auf­trieb“

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Jugendberatung Auftrieb / Foto: Verein Jugend & Kultur
Foto: Verein Jugend & Kultur

Ju­gend­be­ra­tung fei­er­te im Trieb­werk

Als 1996 das Triebwerk am alten Schlachthof aufgemacht hat, wurde schnell klar, dass es auch Jugendberatung als eigenen Schwerpunkt geben muss. 1998 startete der Verein Jugend und Kultur daher den eigenen Teilbereich „Auftrieb“ als Jugend- und Suchtberatung. Das Angebot ist heute, 20 Jahre später, gefragter denn je.

Von Liebeskummer bis Suchtberatung

Die Themen sind aber großteils die gleichen geblieben. Bereichsleiterin Nadja Rosnak-Husar: „Liebeskummer, Schwierigkeiten zu Hause, das erste Mal fortgehen – oft sind es auch rechtliche Themen, beispielsweise, wenn man beim Fortgehen von der Polizei aufgegriffen wurde.“ Neben der Jugendberatungsstelle, Schulsozialarbeit und der Suchtberatung betreibt das Auftrieb auch die „Lotta Girlsbase“ um ganz speziell auf die Bedürfnisse von Mädchen einzugehen.

Große Nachfrage, aber knappes Budget

Die Erfolgsgeschichte der Beratungsstelle wurde am Montag im Jugend- und Kulturhaus Triebwerk gefeiert. Wobei auch klar wurde, dass ein Vielfaches an Beratungsstunden finanziert werden müssten, um dem großen Bedarf auch gerecht werden zu können.

Großes Lob für den unermüdlichen Einsatz des Auftrieb-Teams gab es von den anwesenden Landesrätinnen Christiane Teschl-Hofmeister und Ulrike Königsberger-Ludwig, sowie von Wiener Neustadts Vizebürgermeister Christian Stocker.