Wie­ner Neu­stadt: „16 Ta­ge ge­gen Ge­walt an Frau­en und Mäd­chen“

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Stadt und „Sor­op­ti­mis­tin­nen“ set­zen Zei­chen für das Recht auf ge­walt­frei­es Le­ben

„16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“ heißt die internationale Kampagne, die jedes Jahr von 25. November bis 10. Dezember stattfindet.

Weltweit nützen Fraueninitiativen den Zeitraum vom Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen bis zum Internationalen Tag der Menschenrechte, um auf das Recht auf ein gewaltfreies Leben aufmerksam zu machen. Auch die Stadt Wiener Neustadt beteiligt sich seit vielen Jahren mit verschiedenen Aktionen an der Kampagne.

Altes Rathaus orange beleuchtet

Traditionell wurde deshalb auch in diesem Jahr die Fahne „Frei leben ohne Gewalt“ vor dem Alten Rathaus gehisst. Mittels der Kampagne „Mitanand in Wiener Neustadt gegen Gewalt“ wird über die innerstädtischen Digistelen auf das Problem aufmerksam gemacht und Hilfsangebote sowie Ansprechpartner für Betroffene publik gemacht. Seit 2017 beteiligt sich Wiener Neustadt außerdem an der Kampagne „Orange the World“, bei der ein sichtbares Zeichen gesetzt wird, indem weltweit symbolträchtige Gebäude orange beleuchtet werden. Auf Initiative vom Soroptimist International Club Wiener Neustadt Maria Theresia rund um Präsidentin Marie Therese Stark wird deshalb auch das Rathaus bis zum 10. Dezember in Orange erstrahlen.

Corona-Pandemie verschärft die Situation

„Gewaltfrei zu leben ist ein Menschenrecht, das für alle gleiche Gültigkeit hat und dennoch leider nicht allen zuteil wird. Gerade auch die Corona-Pandemie hat das ohnehin allgegenwärtige Thema ‚Gewalt gegen Frauen‘ noch weiter verschärft – finanzielle Unsicherheiten und drohende Arbeitslosigkeit, Ängste und ungewohnte Stresssituationen führen oftmals dazu, dass Spannungen und Konflikte in der Familie zunehmen. Als Stadt Wiener Neustadt ist es unsere Aufgabe, diesem wichtigen Thema entsprechend Raum zu geben, über Hilfsangebote und Anlaufstellen in der Stadt zu informieren und ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Gewalt gegen Frauen und Mädchen als fundamentale Menschenrechtsverletzung nachhaltige Folgen für die Betroffenen selbst, aber auch für die ganze Gesellschaft hat. Gerne folgen wir daher auch heuer den Soroptimistinnen, die in unserer Stadt in den unterschiedlichsten Bereichen sehr viel bewegen, und beteiligen uns an der Kampagne ‚Orange the World‘, um gemeinsam ein weiteres Zeichen für das Recht auf ein gewaltfreies Leben zu setzen“, so Bürgermeister Klaus Schneeberger und Frauenstadträtin Erika Buchinger.

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