Wett­kampf der Ro­bo­ter beim Übungs­platz „Tri­tol­wer­k“

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Militärroboter / Foto:  U.S. Army Alaska via Flickr (CC BY 2.0)
Die Bergung eines Dummys - nur eines von fünf Szenarien der ELROB 2016 bei Wiener Neustadt. (Symbolbild)Foto: U.S. Army Alaska via Flickr (CC BY 2.0)

Wie­ner Neu­stadt: In­ter­na­tio­na­le „Eu­ropean Land Ro­bot Chal­len­ge“ EL­ROB 2016 auf Übungs­platz „Tri­tol­wer­k“

Von 20. bis 24. Juni 2016 treten Roboter und unbemannte Fahrzeuge von 13 internationalen Teams bei der „European Land Robot Challenge“ (ELROB) 2016 gegeneinander an. Das Österreichische Bundesheer unterstützt diesen Wettbewerb als Co-Veranstalter und Gastgeber und nimmt mit einem Team teil.

Laut Aussendung des Verteidigungsministeriums wird das österreichische Team vom Amt für Rüstung und Wehrtechnik (ARWT), FH Technikum Wien, Austrian Institute of Technology und von der Firma Taurob gebildet. Das heimische Team schickt einen autonomen Traktor, einen ferngesteuerten Lkw und einem Roboter ins Rennen, die ihre Umgebung dreidimensional in Echtzeit wahrnehmen und fünf Szenarien, darunter die Bergung eines Dummys, bewältigen müssen.

Verschiedene Szenarien

Grundsätzlich gilt es, unterschiedliche Szenarien wie Überwachung und Aufklärung, Autonome Navigation und Aufklärung oder Camp Security möglicht autonom zu bewältigen. Das Gelände ist im Vorfeld nicht oder nur sehr kurzfristig bekannt, so dass die Teams keine ausführliche Karte des Gebiets erstellen können.

Forschungsprojekt mit AIT

Erst im Mai wurde ein Kooperationsabkommen zwischen Bundesheer und dem Austrian Institute of Technology (AIT) unterzeichnet und somit die gemeinsame Forschungsarbeit um weitere 5 Jahre verlängert. So wurde bereits ein Bundesheer-Lkw mit 3D-Sensorsystemen von AIT ausgestattet. Solche selbststeuernde Fahrzeuge sollen in Einsatzfällen für mehr Sicherheit sorgen und würden im Gegensatz etwa zum Google-Auto auch im Gelände oder bei widrigen Witterungsbedingungen funktionieren, so der Leiter des Digital Safety and Security Departments des AIT, Helmut Leopold.