Strom-Tank­stel­le und Car­sha­ring in der Bahn­gas­se

share
Ing. Robert Blecha (EVN Vertrieb Großkunden und Gemeinden Region Wiener Neustadt und Pottenstein), Ing. Michael Graf (Bezirksleiter EVN Wiener Neustadt und Pottenstein), Dr. Herbert Greisberger (Geschäftsührer Energie und Umweltagentur NÖ eNu) und Erster Vizebürgermeister Dr. Christian Stocker

Wie­ner Neu­stadt setzt wei­te­re An­rei­ze für Elek­tro­mo­bi­li­tät.

Nachdem in den Wiener Neustädter Parkhäusern und seit diesem Sommer auch am Johannes von Nepomuk-Platz das Tanken für Elektromobilisten bereits möglich ist, können Elektro-Autos auch an einem strategisch wichtigem Verkehrsknotenpunkt, dem Hauptbahnhof, tanken. Erster Vizebürgermeister Dr. Christian Stocker nahm am 14. September in der Wiener Neustädter Bahngasse gemeinsam mit Vertretern der EVN eine neue E-Tankstelle in Betrieb und präsentierte gleichzeitig ein E-Carsharing der Energie- und Umweltagentur NÖ (eNu), das in Zukunft nicht nur vom städtischen Energiebeauftragten, sondern auch vom Bürgermeister genutzt werden soll.

Nachdem in den Wiener Neustädter Parkhäusern und seit diesem Sommer auch am Johannes von Nepomuk-Platz das Tanken für Elektromobilisten bereits möglich ist, können Elektro-Autos auch an einem strategisch wichtigem Verkehrsknotenpunkt, dem Hauptbahnhof, tanken. Erster Vizebürgermeister Dr. Christian Stocker nahm am 14. September in der Wiener Neustädter Bahngasse gemeinsam mit Vertretern der EVN eine neue E-Tankstelle in Betrieb und präsentierte gleichzeitig ein E-Carsharing der Energie- und Umweltagentur NÖ (eNu), das in Zukunft nicht nur vom städtischen Energiebeauftragten, sondern auch vom Bürgermeister genutzt werden soll.

E-Mobilität in Wiener Neustadt forcieren

Vizebürgermeister Stocker ist von der Wichtigkeit derartiger Projekte überzeugt: „Wiener Neustadt ist in diesem Bereich Vorreiter. Wir stellen Ladeinfrastruktur zur Verfügung, erlassen für die Ladezeit die Parkgebühren und führen darüber hinaus bewusstseinsbildende Aktionen durch. All das mit dem Ziel, den Ausbau der E-Mobilität in unserer Stadt zu forcieren. Mit all diesen Maßnahmen ist Wiener Neustadt wichtiger Teil der NÖ Elektromobilitätsstrategie 2014 – 2020, deren Ziel der flächendeckende Ausbau der Ladeinfrastruktur in unserem Bundesland ist. Geplant ist, dass dies bis Ende 2016 geschafft ist. Dank der Unterstützung von Betreibern wie der EVN schreitet der Ausbau bereits zügig voran.“

Teil des NÖ-weiten Netzes

Die EVN sieht sich bei diesen Bestrebungen als wichtiger Partner, wie Vorstandssprecher DI Dr. Peter Layr betont: „Die neue Stromtankstelle ist Teil des flächendeckenden EVN-Ausbauplans für Niederösterreich, wodurch E-Mobilität durchgängiger und komfortabler wird. Die EVN wird bis 2016 in allen Ballungszentren Ladestationen errichten. Damit soll ein wesentlicher Beitrag dazu geleistet werden, um das Landesziel von 50.000 E-Fahrzeugen bis 2020 auf Niederösterreichs Straßen voranzutreiben.“

eNu bietet E-Carsharing an

Zusätzlich zu der E-Tankstelle am Standort Bahngasse 50 (keine Parkgebühr für die Dauer der Ladung – 3 Stunden) bietet die Energie- und Umweltagentur (eNu) an selber Stelle ab sofort ein E-Carsharing an. Das Elektro-Auto der eNu hat dort einen fixen Stellplatz und kann über das Carsharing-System CARUSO gebucht werden. Bürgermeister Mag. Schneeberger und Energiebeauftragter DI Martin Hesik wollen es in Zukunft für ihre Dienstfahrten nutzen, genauso wie die Energieberaterinnen und -berater der Energieberatung NÖ und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der eNu.

„Mit dem fixen Stellplatt und der offiziellen Nutzung durch die Stadt wird Elektro-Mobilität noch stärker auf Wiener Neustadts Straßen sichtbar. Carsharing ist eine gute Alternative zur Anschaffung eines eigenen Elektro-Fahrzeuges. Mittlerweile gibt es in einigen Gemeinden auch entsprechende Angebote für die Bevölkerung“, erklärt Dr. Herbert Greisberger, eNu-Geschäftsführer.

Modellregion „e-pendler in Niederösterreich“

Die EVN, die Raiffeisen-Leasing und die Wien Energie erproben darüber hinaus zur Zeit in einem Forschungsprojekt, wie sich der Pendelverkehr zwischen Wien und Niederösterreich durch E-Mobilität energieeffizienter und klimafreundlicher gestalten lässt. Langfristig sollen der CO2-Ausstoß verringert und auch die Gesamtzahl der Fahrzeuge auf der Straße reduziert werden. Die Modellregion umfasst 49 Gemeinden südlich von Wien bis Wiener Neustadt mit knapp 300.000 Einwohnerinnen und Einwohnern.