Nach einem Vierteljahrhundert im Universitätsklinikum Wiener Neustadt tritt Stationsleiterin Ivana Moidl ihren wohlverdienten Ruhestand an. Die langjährige Leiterin der chirurgischen OPs blickt auf ein erfülltes Berufsleben zurück, geprägt von fachlicher Weiterentwicklung, Teamarbeit und besonderer Nähe zu Patientinnen und Patienten. Nun freut sie sich auf mehr Zeit mit Familie, Reisen und neue persönliche Freiräume.
Ivana Moidl war insgesamt 25 Jahre im Universitätsklinikum Wiener Neustadt tätig, seit Juni 2014 als Stationsleiterin auf der Chirurgie. Ihre pflegerische Laufbahn führte sie unter anderem mehrere Jahre an das Allgemeine Krankenhaus der Stadt Wien auf die Herzchirurgie, bevor sie sich fünf Jahre ganz ihrer Familie widmete. Anschließend arbeitete sie 14 Jahre auf der orthopädischen Abteilung im Klinikum Wiener Neustadt, wo sie intensive Erfahrungen in der langfristigen Betreuung von Patientinnen und Patienten sammelte.
Rasante Weiterentwicklung der Chirurgie
Besonders in Erinnerung geblieben ist ihr die stetige Weiterentwicklung ihres Fachbereichs: „Zu erleben, dass heute Transplantationen möglich sind und Menschen dadurch weiterleben können, ist etwas ganz Besonderes“, so Moidl. Ebenso wichtig war der engagierten Führungskraft stets das Feedback ihrer Patientinnen und Patienten. „Es freut einen immer und gibt viel zurück, wenn man ein paar persönliche Worte oder eine Postkarte von einem ehemaligen Patienten erhält“, strahlt Ivana Moidl.
Für Pflegedirektorin Dipl. KH-BW DGKP Christa Grosz, MBA, MBA ist der Weg von Stationsleiterin Ivana Moidl beispielhaft: „Die multiprofessionelle Zusammenarbeit im OP-Bereich steht sinnbildlich für das gelebte Miteinander der Disziplinen. Genau das hat Frau Moidl über all die Jahre verkörpert.“ Ein erfülltes Berufsleben wie jenes von Ivana Moidl sei etwas Besonderes, betont Grosz und weiter „Es ist schön, wenn ich Menschen mit diesem Gefühl in den Ruhestand verabschieden darf.“
Vorfreude auf neue Lebensphase
Obwohl Ivana Moidl bereits 2023 die Möglichkeit gehabt hätte, ihre Pension anzutreten, verlängerte sie ihre Tätigkeit bewusst um zwei weitere Jahre. „Ich habe immer sehr gerne gearbeitet und war einfach noch nicht bereit für den Ruhestand. Jetzt freue ich mich auf diese neue Lebensphase“, sagt sie. Die gewonnene Zeit möchte sie mit ihrer Familie verbringen, Wien „unsicher machen“, wo ihre Kinder leben, und ihre Reiselust ausleben – unter anderem mit einer geplanten Reise nach Sri Lanka sowie weiteren Zielen in Österreich und Tschechien.


















